Diskussionsforum für alle

Antwort erstellen


Diese Frage dient dazu, das automatisierte Versenden von Formularen durch Spam-Bots zu verhindern.

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[flash] ist ausgeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smilies sind ausgeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Diskussionsforum für alle

na endlich – das lange ersehnte Buch von Dee Lusby

#2745

von bee » Di Sep 22, 2020 7:00 pm

Biologische Imkerei – der Weg zurück
copyright 1991 – 2016 by Ed and Dee Lusby.
http://resistantbees.es/?p=3507
jetzt ist es raus das Buch und erscheint bei Amazon weltweit:

https://www.amazon.de/Biological-Beekeeping-Back-Dee-Lusby/dp/1614761043/


Dee Lusby schreibt über ihr Buch:
Zu eurer Information habe ich versucht das Buch seit Jahrzehnten zu veröffentlichen und nun wird es für den Unterricht von sauberer ökologischer Imkerei, für Workshops, Lehrvereine, Schulen, Universitäten, Colleges und Imker im Allgemeinen verwendet werden können.
In diesem Buch geht es darum, was ich seit Jahrzehnten in meinen verschiedenen Diskussionsgruppen-Listen besprochen habe und immer wieder wurde mir gesagt, dass ich es beweisen solle. Hier ist nun die Antwort darauf mit Literaturhinweisen. Jetzt ist es nun Zeit es zu kaufen und zu lesen, um zu einer tiefer Einsicht zu gelangen, wie man die Bienen wieder in Einklang mit der Natur bringen kann und um diese Abläufe zu verstehen……
Bild
Dee Lusby – Mutter der biologischen Imkerei
Dee Lusby hat geschrieben:
Biological Beekeeping – The Way Back,…copyright 1991 – 2016 by Ed and Dee Lusby.All rights reserved. No part of this book may be reproduced or transmitted in any form or by any means without written permission of the author.
ISBN: 978-161476-104-4
* Star Publishing Company
Nehawka, NE 68413 USA
659 pages
113 illustrations
12 pt typeface________________________________
This is to let you know that the book been trying to formally publish for decades is now done for teaching clean organic beekeeping, that can be used for workshops, clubs teaching, schools, universities, colleges, and beekeepers in general.And this book is what I have been going over for decades now on my various discussion group lists, while being told to prove it. Well here it is now done with references. So now is time to buy and read for a deep formal learning experience for keeping bees in alignment with Nature again, and what she has gone thru…Michael Bush got it done for me and should be ready shortly for buying/ordering. With luck it will be available at the upcoming 2 – 4 March 2018 ………11th annual Organic Beekeepers Conference in Oracle, Arizona with him bringing first available copies for getting. Other then that it will be avail within 6 to 8 weeks for buying on Amazon, Barnes & Nobel, and others, if not sooner.So more and more the conference is coming together…So come on out to Arizona for a great weekend.Dee A. Lusby
List owner
Commercial beekeeper

DER gangbare Weg zu resistenten Bienen, Grundlegendes von Ed&Dee Lusby

#2744

von bee » Sa Sep 19, 2020 7:12 pm

hier sind sehr umfangreiche Schriften von Ed&Dee Lusby, die Pioniere der biologischen, behandlungsfreien Bienenhaltung
.
Dee Lusby, arizona, Die Grundlagen unserer Arbeit
Viele wissen nun wohl schon, dass wir der Meinung sind, dass kleine Bienen besser sind. Aber die Frage ist warum und wie?
Da nun einige Fragen im Raum stehen, denke ich, das es hilfreich ist, dass ich zunächst den Grund erkläre, warum wir so denken.
Zu aller erst lasst mich mal postulieren, dass man einen Krieg nicht durch die Anwendung von einzelnen Taktiken gewinnen kann. Man gewinnt dann, wenn man alles einsetzt was einem zur Verfügung steht, indem man ein gewissenhaft entwickeltes Einzingeln einsetzt und von allen Seiten gleichzeitig angreift.
Wir befinden uns tatsächlich in einem Krieg in unserer Imker-Industrie und ob wir gewinnen können oder nicht, als eine sich weiterentwickelnde Imker-Industrie, hängt davon ab, ob wir in der Lage sind zusammenzuarbeiten und uns gegenseitig zu helfen. Das beinhaltet den Austausch von Informationen und kein Zurückhalten von sogenannten Geheimnissen, denn was nützt es, wenn ihr die einzigen seid die übrig bleiben und alle eure Freunde verschwunden sind.
Wir sind der Meinung, daß die Harmonie mit der Umgebung, durch die Verwendung der richtigen Zellgröße, ein Drittel des Problems darstellt. Denn vor der Anwendung von künstlich vergrößerten Waben gab es keine Probleme und danach stellten sich parasitäre Milben-Probleme und deren Folgekrankheiten und, nicht zu vergessen, auch Brutprobleme, ein.
Wir sind weiter der Meinung, dass die Ernährung ein weiteres Drittel des Problems ausmacht. Mit künstlicher Diät erreichen wir unvollständige Ernährung. Schlechte Ernährung stellt einen ernsten Stressfaktor eines jeglichen Organismus dar, der zu Krankheit und parasitären Angriffen und auch Brutproblemen führen kann.
Wir sind auch der Meinung, dass die Zucht, die nicht in Einklang mit der natürlichen Umgebung stattfindet, ein weiteres Drittel des Problems ausmacht. Falsch angewendete Zucht geht Hand in Hand mit der Provokation von Ernährungsbelastung und Umgebungsstress.
Man kann nicht nur einen der oben erwähnten Änderungen allein vornehmen, ohne die anderen beiden auch mit einzubinden. Deshalb müssen all diese Änderungen als ein insgesamt kombiniertes Programm ausgeführt werden, was impliziert das Problem von allen Seiten gleichzeitig in Angriff zu nehmen.
Ist dass nicht dasselbe, was die Natur mit uns gerade in Begriff ist zu tun? Uns von allen Seiten her anzugreifen? Ich denke das es so ist.
Viele haben über die Jahre hinweg gefragt und geschrieben:……………Werden die Bienen durch die Verkleinerung der Zellen weniger anfällig für die Verwüstungen der Varroa, für andere Krankheitserreger und Krankheiten? Warum? Dies beinhaltet entschiedene Änderungen des chemischen Gefüges der Bienen, denn der Varroaauslöser funktioniert auf Basis von chemischen Abläufen oder von Pheromonen. Und die Zellgröße kann das beeinflussen? Ja das kann sie!“
Mit den meisten auf dem Markt befindlichen, künstlich hergestellten Mittelwänden, deren Zellgrößen näher an der natürlichen Größe der Drohnenzellen als an der natürlichen Arbeiterinnenzellen liegen, wurde ein Pseudo-Effekt geschaffen, indem dass die parasitierenden Milben nun die Arbeiterinnen als neue Futterquelle betrachten. Das gibt es in der Natur so nicht.
In der Natur ist die Vermehrung der Milben, bei der Apis cerana, hauptsächlich auf die normalerweise sehr geringe Anzahl der von ihnen gebauten Drohnenzellen beschränkt; und auch durch sehr wenige weibliche Milben, die sich in der Arbeiterinnenbrut entwickeln. Das wird nur am Rande des Brutnests durchgeführt, wo die Larven am kühlsten sind und dadurch eine genügend lange Entwicklungszeit aufweisen, damit die Entwicklungszeit für einige Milben lange genug ist, um die Geschlechtsreife zu erlangen.
Man weiß, daß man Apis cerana und Apis mellifera nicht erfolgreich kreuzen kann und lebensfähige Nachkommen erzeugen kann. Aber sie sind dennoch so eng verwandt, dass wir bei ihnen studieren, lernen und nachahmen können, um unsere Bienen wieder unter Kontrolle bringen.
Nun zum Thema des Pseudo-Effekts, der unsere Arbeiterinnenbienen als Drohnen erscheinen lässt, oder besser gesagt als neue Futterquelle gesehen wird. Das Aufnahmevermögen einer Drohnenzelle für Nahrung ist doppelt so groß wie das der Arbeiterinnenzelle, obwohl die Drohnenzelle im Verhältnis nur 20% größer ist. Der Inhalt der Drohnenzelle beherbergt auch mehr juveniles Wachstumshormon III, welches bei der Varroa, die vom Blut der Drohnenlarve frisst, die Eiablage auslöst. Bei der Apis cerana ist ungenügendes juveniles Wachstumshormon III vorhanden um die Eiablage der Milben in der Arbeiterinnenbrut stimulieren zu können.
Nun hat die Größe der A. cerana Bienen ein natürliches, durch die geografische Breite verursachtes, Spektrum. Genauso wie bei der Apis mellifera und zufälligerweise sind sie in erster Linie gleich. Indem wir nun unsere Apis Mellifera Völker zurücksetzen auf Zellgrößen, die vor 1900verwendet wurden, was dem oberen Limit der natürlichen 4,9 mm Größe entspricht, nähern wir uns der Zellgröße von A.cerana in Korea, Japan und nördlicher Westküste von Südostasien an, und erreichen eine natürliche Kontrolle, ähnlich wie bei A.cerana . Gleichzeitig reduzieren wir die Futteranlockung, aber auch den Auslöser für die Milbenreproduktion.
Es werden auch andere Dinge geschehen, wenn wir die Größe der Arbeiterinnnenzelle zurück zu natürlichen Parametern verkleinern. Man wird dadurch auch die Dichte der Zellen auf dem Brutrahmen vergrößern. Durch höhere Dichte erlangen wir höhere Temperatur, was auch dazu beiträgt, daß die Entwicklung der Milben mehr zum Rande des Brutnests verschoben wird. Das konnten wir jetzt in unseren Völkern beobachten und die, die uns besuchten, konnten dasselbe feststellen.
Wir empfehlen auch, Brutrahmen auszusondern, die mehr als 10% Drohnenbau im Brutnest aufweisen, um so die Brutnesthygiene bei unseren Apis mellifera Arbeiterinnenbienen auszulösen.
Dieses ständige Aussondern (das muss zur gängigen Angewohnheit werden) löst bei unseren Bienen des Ausputzen der Arbeiterinnen- und Drohnenbrut aus. Die Folge ist, dass das ständige Aufziehen von Drohnen stimuliert wird, durch die ganze aktive Saison hindurch, wenn die Bienen Brut aufziehen. Wir denken dass das auch eine große Hilfe darstellt, um unsere Königinnen zu begatten.
Indem wir das Brutnest verdichten, erhalten wir mehr Arbeiterbienen bei jedem Brutzyklus. Wir erlangen größere Arbeitsteilung, was bedeutet, dass wir mehr Arbeiterinnen zu Verfügung haben für erweiterte Arbeiten, wie das oben erwähnte Ausräumen von infizierter Brut.
Da die Größe der Bienen durch die Größe der Zelle vorgegeben ist und die Größe der Zelle die Größe des Thorax der Arbeiterbiene regelt, haben wir auch die Tracheenmilben unter Kontrolle, indem wir die vorderste Atemöffnung verkleinern, wodurch sich diese Milben nicht mehr in die Lungen der Bienen begeben können.
Indem wir die Vermehrung der Varroamilben und Tracheenmilben vermindern (beides durch das USDA Tucson Laboratorium nachgewiesen), beide Milben sind in unserer Gegend bekannt auf unseren Bienen, können wir damit eine Verminderung der Folgekrankheiten erreichen. Das geschieht durch Verminderung von offenen Wunden, die von den Milben, die am Exoskelett der Bienen nagen und dies durchbeißen um ihr Blut trinken zu können, was zu Virus-, bakteriellen und Pilzinfektionen führt.
Indem wir die Dichte des Brutnests vergrößern, erreichen wir eine höhere Temperatur, die einen schnelleren Brutzyklus zur Folge hat, so dass die normale Zeit der verdeckelten Arbeiterinnenbrut um 24 Stunden verkürzt wird, bei normalem Nektarfluß, während der aktiven Saison. Damit wird die Varroa-Vermehrung noch weiter reduziert in unseren Völkern.
Indem wir die Zellengröße zurück zum natürlichen vorkommenden Spektrum verkleinern, passen wir uns besser der natürlichen Flora, die nicht vom Menschen hybridisiert worden ist, an. Dh die Bienen können in kleinere Blüten fliegen. Diese unberührte Flora ist vorherrschend in der Natur und verbessert somit die Nahrung, was sie ausgeglichener für den allgemeinen Gesundheitszustand des Volkes macht. Wir können beobachten dass ein größeres Sortiment an Pollen in die Völker eingebracht wird. Das führt auch zu einer größeren Vielfalt des eingebrachten Nektars, was auch einen Gesundheitsvorteil in sich birgt.
Indem wir die Zellengröße zurück zum natürlichen vorkommenden Spektrum verkleinern, können sich unsere Bienen mit den wildlebenden Bienen vermischen und wir erreichen dadurch größere Schwankungen für erweiterte Auswahlkriterien der Zucht. Wo man große Auswahl hat, kann man eher das auswählen was man benötigt.
Bild
Indem wir das alles zusammenfassen, können wir kontrollieren, dass die Ernährung unserer Bienen verbessert wird, dass wir die Krankheiten besser im Griff haben, indem ihre Körper weder innerlich noch äußerlich angefressen werden, was mit Virus, Pilz und bakteriellen Problemen einher geht. Wir gewinnen eine verminderte Vermehrung von Parasiten durch natürliche Einengung ihrer Ernährungsmöglichkeiten auf unseren Bienen und die Folge davon ist, dass wir nicht die verschiedenen chemischen Behandlungen verwenden müssen.
Wahrscheinlich hab ich hier etwas übersehen, hoffe aber nicht durch Fehler in der Darstellungsart.
Ich hoffe das hilft euch zu verstehen, warum wir es so machen.

Behandlungsfreie Imkerei – die unvermeidbare Krise: Zusammenbruch und Erneuerung

#2743

von bee » Fr Sep 18, 2020 7:02 pm

Zusammenbruch und Erneuerung: Die Lösung für behandlungsfreie Bienenzucht
(von unserem Kollegen Kirk Webster, der sehr viel Erfahrung hat mit resistenten, kleinzelligen Bienen)
Bild
Auf der Konferenz für behandlungsfreien Bienenzucht in Leominster, im Juli 2011, war es ganz klar, dass die Menschen, die erfolgreich und produktiv ihre Imkerei seit Jahren betreiben ohne zu behandeln, all ihre Methoden und Vorgehensweisen alleine herausgefunden haben und diese sehr auf ihre eigenen, einzigartigen Situationen zugeschnitten sind. Diese Bienenstände, in denen nicht behandelt wird, sind über die ganze Welt verstreut. Von den feuchten Tropen in Süd- und Mittelamerika bis zu der glühend heißen Sonora-Wüste von Arizona; von den Hochlagen der südlichen Rocky Mountains bis zu den feuchten Wäldern des Washington Westens. Weiter im Osten verbreiteten sie sich von den milden Klimazonen in Texas, North Carolina und in Europa von Frankreich, zu den kurzen Sommern und bitterkalten Wintern
von Skandinavien und im nördlichen Neu-England.
Das Wetter und die Honigernten sind sehr unterschiedlich. In dieser Bandbreite von unterschiedlichen Orten und dieser Vielzahl von Imkern, gibt es eine erstaunliche Vielfalt an Strategien zur Herstellung von Honig, Pollen, Propolis, Wachs, Bienen, Königinnen und Gift aus ihren Stöcken.
Es gibt jedoch eine Sache, die alle diese Imker gemeinsam haben – eine Erfahrung, die sie alle teilen: ob sie es wollten oder nicht, sie mussten alle zusehen, wie ihre Bienen durch mindestens zwei Zusammenbruch- und Erneuerungs-Zyklen gingen, bevor sich ihre Bienenstände genug stabilisiert hatten und Überschuss an Bienenprodukten hergaben, die ohne Behandlungen produziert waren.

weiter lesen: http://resistantbees.es/?p=2778

Eine Million Dollar für Erforschung kleinzelliger, resistenter Bienen

#2742

von bee » So Sep 13, 2020 6:47 pm

Varroa-resistente, kleinzellige Bienen erhalten in Norwegen 1 Million US-Dollar zur Erforschungszwecken

Veröffentlicht in Bee Culture, Mai 2020, Seiten 75 – 77 - Artikel von Erik Österlund
Dr. Melissa Oddie, eine kanadische Forscherin, wird ihre Forschung an den Varroa-resistenten Bienen mit Terje Reinertsen in Mittelnorwegen mindestens zwei Jahre lang fortsetzen. Ihre Doktorarbeit basierte auf der Forschung mit diesen Bienen. Die norwegischen Behörden haben 1 Mio. USD (8,5 Mio. NOK) für diese Forschung bereitgestellt.

Published in Bee Culture, May 2020, pages 75 – 77
Dr Melissa Oddie, a Canadian researcher, will continue her research for at least two years based on the Varroa resistant bees with Terje Reinertsen in central Norway. Her doctoral dissertation was based on research with these bees. The Norwegian authorities have allocated $ 1 million (NOK 8.5 million) for this research.
February 21-23 the commercial beekeepers in Sweden (Biodlingsforetagarna) had a conference in Sunne in western Sweden close to the Norwegian border at the newly built hotel Selma Spa. It was fully booked. Beekeepers from Sweden, Norway and some from Finland were listening to Terje and Melissa and many others, from the University of Agriculture in Sweden (SLU), from Belgium and Canada to mention a few. Sunne is the place where Selma Lagerlöf lived, a famous author, the first woman to get the Nobel Prize in literature.

Dr. Melissa Oddie and Terje Reinertsen in Sweden.
Dr. Oddie discovered a salient trait in Terje Reinertsen’s bees which expresses itself in that bees uncap pupae in which there are mites and recap them again without damaging the pupae. This apparently interferes with the mites’ reproduction. The characteristic that is otherwise very much in focus today is called VSH (Varroa Sensitive Hygiene). Here, the bees remove pupae that are invaded by mites (mites that have offspring). VSH is not a prominent feature of the resistant Norwegian bees.
Visit in Norway
In the Fall of 2019, my wife Gunvi and I visited Anita and Terje Reinertsen. They don’t have a lot of suitable agriculture land for growing crops in Norway so they use every little piece of land possible to grow food. Quite steep slopes had recently been harvested. Norway is no longer Sweden’s little brother as it’s been for many years. It’s the big brother now, with oil and gas and Varroa resistant bees!

Anita and Terje Reinertsen
The Varroa resistant bees
Some years ago, researchers began to be interested in a population of Varroa resistant bees in Norway around Terje Reinertsen. The important thing is that you don’t have to treat them at all against the Varroa mite, and they are therefore not treated. The mite population in a hive of Terje can vary during the season. His bees havn’t been treated for about 25 years. It was about the time when the mite came to Norway. When I became aware of this, I wondered why we hadn’t heard or read more about his bees during these many years.
Now there has been some exciting research reports from the works of Dr. Melissa Oddie and her coworkers.1,2,3,4 Research on these bees was the basis for her doctoral dissertation. Since then, articles and reports of the bees of Terje Reinertsen have been published.
He has been focused on developing a stock of Varroa resistant bees since the mite began to create problems in Norway. And he has done that together with beekeepers in his vicinity. In April 2019, he was one of the speakers at a conference in southern Sweden on healthy bees that do not need to be treated against parasites and diseases, and how to get there. Melissa Oddie participated, together with several other speakers including also Kirk Webster from Vermont. And now in February 2020 he and Melissa Oddie were speaking in Sunne.
Varroa in Norway
In 1994, the Varroa mite had made its presence so well known among beekeepers in Norway that it was decided that bee colonies had to be treated against the mite. The central association took help from countries where they had had more experience of the mite. Among other things, it was recommended to use ”Krämerplatten” that evaporate formic acid in the bee colony.5 Terje listened carefully to the advice and treated his bees in the recommended way in the Autumn of 1994. He lost 70% of his colonies in the Winter of 1994-95. Other beekeepers also lost about the same amount of beehives. Several lost 100%. Spring treatment with formic acid was then mentioned as an additional alternative to save colonies that survived the Winter. Then fewer holes in the plastic around the formic acid soft board plate were used so that the evaporation speed would not be so high.5 Terje applied this method to the survivors.
Decision not to treat
After analyzing the results of all the treatments, Terje and a some other beekeepers concluded that if you were to loose so many bee colonies after treating, you could just as well not treat, because you didn’t lose more colonies if you didn’t treat.
At that time, little was known about the importance of the balance between all different types of microorganisms (bacteria, viruses, and other types of microbes) for the immune system. Such an ecological system of microorganisms in and on a living being is called a microbiome. For example, we humans have about 2 kg of microbes on and in us. Without them we die.

weiter lesen: http://resistantbees.es/?p=4468

Anleitung zum züchten Varroa resistenter Bienen

#2741

von bee » Sa Sep 12, 2020 6:52 pm

Bild
auf dem Bild von links: Erik Österlund (Schweden), ein Freund, Ed Lusby (Arizona USA), Hans-Otto Johnsen (Norwegen) am bee rock USA
Bild deutsche Übersetzung der Studie von Erik Österlund über Varroa resistente Bienen (übersetzt von Sibylle und Wolfgang, vielen Dank)
Jetzt möchte ich euch eine sehr interessante und für uns überaus nützliche Studie über kranheitsresistente Bienen näherbringen. Wie schon erwähnt ist Erik, aus Schweden, einer von uns der am meisten Erfahrung hat im Umgang mit kleinzelligen Bienen. Der linke ist Erik Österlund , der neben ihm ein mir unbekannter Texaner?!, dann Ed Lusby, der Begründer unseres Systems und Hans-Otto Johnson, Norwegen, mit 600 kleinzelligen Bienenstöcken.
Erik kam nun auf eine geniale Idee in den 90er Jahren. Damals gab es weltweit schon einige Imker, die es geschafft hatten, resistente Bienen zu züchten. Er schrieb nun diesen Kollegen seine Erfahrung, mit der Bitte ihm auch ihre Erfahrungen zu schildern. Die zugrunde liegende Idee war folgende: Wenn die alle es geschafft hatten, oder teilweise geschafft hatten, Bienen zu züchten die sich von selbst gegen die Krankheiten wehrten, so muß in allen diesen Formen der Haltung etwas Wahres sein. Und damals war des Internet noch nicht so verbreitet wie heute und diese Imker hatten kaum Kontakt zueinander – folglich hatte das ein Jeder auf seine Art erreicht. Erik sagte sich also – wenn wir aus all den verschiedenen Erfahrungen eine Zusammenfassung machen, müßten wir sehr nützliche Richtlinien zusammenstellen können, wie ein Jeder kranheitsresistente Bienen erhalten kann. Und diese Zusammnefassung gibt’s seit dem Jahr 2004 – und wer kennts? fast keiner. Irgendwie scheint es mir, daß sie es nicht wissen wollen.
Hier kann man die Studie lesen – aber sie ist in englisch, hier auf deutsch und auf spanisch.
Zusammenfassung der Erfahrungen der erfolgreichsten Imker im Umgang mit Varroa resistenten Bienen.
Verfasst von Erik Österlund – übersetzt von Wolfgang K. (vielen herzlichen Dank)
Bild
Einführende Studie zur Züchtung Varroa resistenter Bienen
Abschlussbericht 2004 von Tore Forsman, Per Ideström und Erik Österlund vom Schwedischen Imkerverband
Inhalt
  • Einführung in den vorläufigen Bericht
  • Einführung in den Abschlussbericht
  • Konzept Honigbienen Apis Mellifera zu züchten, welche keine Behandlung gegen die Milbe Varroa Destructor benötigen
    • Das Ziel
    • Methoden
    • Einige Grundlagen
    • Wabengrösse
    • Mikrofauna und Milbenbekämpfungsmittelrückstände im Wachs
    • Verwendete Methoden zur Milbenkontrolle
    • Verwendete Zuchtmethoden
    • Beschreibung von Bienenstöcken mit überdurchschnittlicher Resistenz
    • Grundlegende Umweltaspekte
    • Zusammenfassung der verwendeten Methoden
    • Reinrassige Bienen
    • Hybridbienen
    • Empfohlene Methoden
    • Ein einfaches Rezept
    • „Angekommen“ (am Ziel)
    • Schlussfolgerung
  • Anmerkungen zum vorläufigen Bericht
  • Einige Themen aus den Kommentaren
  • Liste der Dokumente im vorläufigen Bericht

1) Einführung in den vorläufigen Bericht
Das Ziel dieser Studie ist es, ein Konzept zu präsentieren, wie man Bienen bekommt, die man ohne Verwendung von Chemikalien gegen die Varroa Milbe halten kann. Dieses Konzept wird nicht als „die Wahrheit“ vorgestellt. Es wird als ein mögliches Konzept vorgestellt, welches von Wissenschaftlern und Imkern getestet werden kann, und entweder bestätigt oder widerlegt wird.
Als Grundlage haben wir Dokumentationen verwendet, die Erfolge in diesem Gebiet geltend machen. Wir behandeln diese Dokumentationen als ob sie die Wahrheit wiedergeben würden. Wir können nicht wirklich herausfinden, ob sie die Wahrheit wiedergeben.
Jene, welche das von uns vorgestellte Konzept als nützlich erachten, helfen uns hoffentlich Teile oder auch die ganze Dokumentation zu bestätigen oder zu widerlegen.
Vieles in dieser Dokumentation ist nicht streng wissenschaftlich, so wie solch eine Veröffentlichung heutzutage präsentiert wird. Es ist eher eine Dokumentation bestehend aus Einzelberichten und Anhaltspunkten. Da es aber so wenige wissenschaftliche Tests gibt die sich ernsthaft mit dieser Materie befassen, müssen wir auch solche Einzelberichte berücksichtigen um das Gebiet umfassend abzudecken. Zumal solche Einzelberichte gar nicht so unnütz sind um eine Grundlage für Schlussfolgerungen zu bilden. Schlussfolgerungen werden im Hinblick auf, wie diese Dokumentation eine Hypothese bzw. eine Theorie bestätigt oder widerlegt, gezogen. Diese Schlussfolgerungen werden gezogen um weitere Nachforschungen in dieser Angelegenheit zu ermöglichen. Die Dokumentation wird vielleicht auch Ideen für weitere Überprüfungen oder Anpassungen der Hypothese oder Theorie geben. Zudem ist die Grenze zwischen den Einzelberichten und Tests welche als wissenschaftlich gelten, fliessend. Natürlich ergibt ein streng wissenschaftlicher Test eine bessere Grundlage für eine bessere Schlussfolgerung.
Dass Einzelberichte, welche einen grossen Bereich abdecken, eine gute Grundlage für brauchbare Schlussfolgerungen bieten, beweist die Tatsache, dass kein einziger streng wissenschaftlicher Test vorliegt, der die Schlussfolgerung ergibt, dass afrikanisierte Bienen widerstandsfähiger gegen die Varroa Milbe (oder die Varroa Milben) sind. Jedoch stimmen alle Beteiligten zu, dass es so ist. Der Grund ist die überwältigende Präsentation von überlebenden und gedeihenden Bienenstöcken über die Jahre hinweg. Dennoch scheint es dass diese Schlussfolgerung nicht für jeden einzelnen Bienenstock aus der Gruppe die man als die „Afrikanisierten“ bezeichnen würde, gilt. Das ist nicht verwunderlich, da es in jedem Bienenbestand Unterschiede gibt.
Dies ist natürlich auch der Fall wenn es um andere Bienenarten geht, welche als höher varroaresistent als die durchschnittliche Apis Mellifera von heutzutage bezeichnet werden. Wenn diese Schilderungen wahr sind, was wir in dieser Studie als selbstverständlich erachten, werden Andere (Imker, Wissenschaftler) unter anderen Rahmenbedingungen ähnliche Erfahrungen machen. Die Realität wird dies hoffentlich bestätigen oder widerlegen.
Falls all diese Einzelberichte die Wahrheit wiedergeben, müssen sie übereinstimmen. Dies bedeutet, dass falls Teile in ihnen einander zu widersprechen scheinen, es eine Möglichkeit geben muss sie so zu interpretieren oder so zu verstehen, dass sie dennoch übereinstimmen. Es könnte bedeuten, dass wir ein wichtiges Teil im Verständnis dieses Themas übersehen haben. Falls es andererseits unmöglich scheint, alle Beiträge zur Übereinstimmung zu bringen, kann dies bedeuten dass Teile von einem oder mehreren Beiträgen, ja sogar ganze Beiträge nicht wahr sind. Falls dies der Fall ist, muß irgendwer kleinere oder grössere Lügen schreiben. Dies halten wir allerdings für unwahrscheinlich da unter anderem diese Beiträge in vielen Bereichen offensichtlich übereinstimmen. Zudem haben wir viele der Menschen hinter diesen Beiträgen kennengelernt und halten es für unwahrscheinlich, dass sie uns Lügen aufgetischt haben.
Wir sind davon überzeugt dass die Berichte, welche uns als Grundlagen vorgestellt wurden, in allen wichtigen Details übereinstimmen. Das ergibt interessante Schlussfolgerungen, warum manche mehr Probleme mit einem bestimmten Konzept haben als andere. Es ist uns bewusst, dass es möglicherweise Rahmenbedingungen gibt welche wir zu wenig betont oder sogar übersehen haben. Wir hoffen dass andere diese, von uns übersehenen Lücken füllen können.
Schlussendlich wird die Realität (Praxis) uns zeigen, ob das hier vorgestellte Konzept irgendwelche positiven Ergebnisse für die Imker und die Bienen selbst bringt. Auf jeden Fall ist das genau der Zweck dieser Studie.
Tore Forstmann, Per Ideström und Erik Österlund
weiter lesen:
http://resistantbees.es/?p=3094

Bienenintelligenz, Brutnesttemperatur und Zellgröße

#2740

von bee » Mi Sep 09, 2020 6:51 pm

eine wissenschaftliche Studie besagt, dass es einen Zusammenhang zwischen der Brutnesttemperatur und der Klugheit der Bienen gibt.

hier die komplette Studie

Bei höheren Brutnesttemperaturen kommen klügere Bienen zur Welt.

die Studie, geführt vom Bienenforscher Jürgen Tautz, kommt zu folgendem Schluss:
Bei den Honigbienen ist das Lernverhalten und die Kommunikationsfähigkeit abhängig von verschiedenen Faktoren. Entscheidend dabei ist die Temperatur, bei der sich die Bienenpuppen entwickeln.
Wachsen die Insekten bei höchstens 34,5 Grad Celsius heran, dann vergessen sie ihr angelerntes Wissen leichter und führen weniger wirksame Schwänzeltänze auf. Die „klügsten“ Bienen entwickeln sich dagegen aus Puppen, die bei 36 Grad Celsius gehalten werden.Das berichtet die Arbeitsgruppe des Zoologen Jürgen Tautz vom Biozentrum der Uni Würzburg in der neuen Ausgabe der „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS).

Vorteile kleiner Zellen bei den Bienen

#2739

von bee » Mo Sep 07, 2020 6:37 pm

Vorteil kleiner Zellen – Drohnenbrut das ganze aktive Jahr hindurch

#2738

von bee » Fr Sep 04, 2020 7:46 pm

Bei den kleinzelligen Bienen ist sehr auffällig, daß sie die ganze aktive Bienensaison hindurch Drohnenbrut anlegen.
Wir müssen ihnen wieder beibringen die richtige Anzahl Drohnenbrut pro Wabe anzulegen.
zehnteldrohnen
culling
Bild
Da sich die Varroen bei den kleinzelligen Bienen vor allem in der Drohnenbrut aufhalten und sie dort sogar durch die Bienen aktiv dezimiert werden (Falle), wird ersichtlich wie wichtig die Drohnenbrut für die Varroaabwehr ist.
Es ist jetzt Anfang Juli und wir hatten hier einen Monat sehr wenig Tracht, die Bienen flogen kaum und die Brut reduzierte sich. Auch die Drohnenbrut ging zurück. Jetzt setzt von neuem Tracht ein an der Küste, der wilde Fenchel und die Agavenblüte.
Die Bienen haben wieder sehr gut Brut angelegt:
Bild
und auch die Drohnenbrut ist wieder im Gange:
Bild
Das ist einer der große Unterschiede zwischen kleinzelligen und großzelligen Bienen. Bei letzteren gibt es nur im Frühjahr Drohnenbrut und bei den kleinzelligen das ganze aktive Jahr hindurch, was einen enormen Vorteil in Bezug auf die Varroen darstellt. Die Drohnenbrut beschützt die Bienenbrut bei den kleinzelligen Bienen.

klarer Vorteil gegenüber den Varroen – verkürzte Brutdauer kleinzelliger Bienen

#2737

von bee » Do Sep 03, 2020 7:13 pm

Um 24 Stunden verkürzte Brutdauer bei kleinzelligen Bienen
Es scheint, dass von 4,9mm nach unten die Bienen in ihr natürliches Gleichgewicht kommen. Bei 4,9mm und auf 32mm reduziertem Abstand zwischen den Waben, steigt die Temperatur im Nest, sodass wir einen Tag weniger Brutdauer bekommen. 20 statt 21 Tage, die Bienen laufen der Varroa davon. Das weiß natürlich die Milbe und geht im Sommer ausschließlich in die Drohnenbrut, weil sie sich in der Bienenbrut nicht vermehren kann. Die asiatische Biene cerana und die afrikanische, die keine Varroaprobleme haben, bauen kleine Zellen.
Beobachtungen von Michael Bush
Zeit bis zum Verdeckeln und verdeckelte Brutzeit und die Varroa
– 8 Stunden kürzere Zeit bis zum verdeckeln halbiert die Anzahl der Varroen die eine Brutzelle infizieren.
– 8 Stunden kürzere verdeckelte Zeit der Zellen halbiert die Anzahl der Varroanachkommen
Bushs Beobachtungen zum Verdeckeln und Schlupf bei 4,95mm Waben.
Ich habe bei kommerziell erhältlichen Carnicabienen und auch italienischen Bienen eine um 24h kürzere Zeit bis zum verdeckeln und eine um 24h kürzere verdeckelte Zeit der Brutzellen, beobachten können. Das war mit 4,95mm Zellengröße in einem Beobachtungsstock.
Bushs Beobachtung auf 4,95mm Zellengröße
– verdeckelt 8 Tage nach Eiablage – geschlüpft 19 Tage nach Eiablage

längere Lebensdauer kleinzelliger Bienen, eine wissenschaftliche Studie liefert den Beweis

#2736

von bee » So Aug 30, 2020 7:17 pm

hier ist eine wissenschaftliche Studie die beweist, dass durch die kleineren Zellen die Lebensdauer der Bienen verlängert wird.

Ein weiterer Punkt ist, dass kleinzellige Bienen eine viel längere Lebensdauer haben, 8 bis 12 Wochen (Ed&Dee Lusby). Die normalen, grosszelligen Bienen haben nur eine Lebenserwartung von 6 Wochen, die durch die Anwendung von Chemie im Bienenstock wie Varroabekämpfungsmittel etc, noch um einiges verkürzt wird. Die verlängerte Lebensdauer der Bienen resultiert in enorm starken Völkern und die zu verrichtende Arbeit im Stock kann von viel mehr Bienen erledigt werden, was eine Voraussetzung für ein gesundes Immunsystem ist. Immerwährender Stress, durch die gleiche Menge zu verrichtender Arbeit, mit zu wenigen Bienen, kratzt am Abwehrsystem der Bienen.
Den Zusammenhang zwischen Zellengröße, Lebensdauer der Bienen und hygienischem Verhalten erkläre ich im obigenVideo.

Warum leben die kleinzelligen Bienen länger?
Wir lernten dass die Bienen normal im Sommer 6 Wochen leben. Die Erfahrung zeigt heute, dass die Lebensdauer der Bienen, die in mit Chemie und Säuren behandelten Stöcken wohnen, erheblich kürzer ist. (Dr. Fernando Calatayud, Valencia)
Im Winterhalbjahr kann eine Biene mehr als 6 Monate leben.
Warum so lange?
Weil sie sich nicht durch so viel Arbeit erschöpfen muss.
Bei den kleinzelligen Bienen haben wir ein viel kompakteres Brutnest durch die kleinere Zellengröße und auch durch den kleineren Wabenabstand.
3 Zargen Langstroth kleinzelliger Bienen haben genausoviele Zellen wir 4 Zargen großzelliger Bienen.
Somit ist das Volumen des Brutnests entschieden geringer und es sind weniger Bienen für dieselbe Arbeit nötig.
hier ist eine wissenschaftliche Studie die beweist, dass durch die kleineren Zellen die Lebensdauer der Bienen verlängert wird.
Wir wissen nun, dass die Problematik unserer heutigen, bedrohten Bienenvölker durch zu viel Stress verursacht wird. Stessfaktoren sind die Krankheiten, die Chemie im Bienenstock, falsch angeordnete Waben, zu große Zellengrößen, nicht an die Umgebung angepasste Bienenrassen, kontaminiertes Wachs, zu viel oder zu wenig Drohnenbrut, zerstörte Mikrofauna, Imkerpraktiken die nicht bienengerecht sind wie zB Absperrgitter, Schwarmverhinderung, profitorientierte Zuchtauswahl, Wanderung, Fütterung mit künstlichen Nahrungsmitteln, Kunstpollen, Sirup etc etc.
Und wer zu viel Stress ausgesetzt ist, wird krank und sein Immunsystem wird entschieden geschwächt.
Die Bienen müssen sich bei den kleinzelligen Stöcken nicht immer bis zur absoluten Erschöpfung verausgaben, denn für dieselbe Arbeit sind weit mehr Bienen vorhanden. Sie leben länger.
Je größer der Stock wird, umso entspannter wird die Situation.
Putzverhalten, VSH, hygienisches Verhalten, kahlköpfige Brut ist alles dasselbe. Das kann man auch erzüchten, ist dann aber nicht stabil. Wenn das so wäre, dann hätten wir durch die jahrzehntelangen Resistenzzüchtungen schon viel größeren Erfolg haben müssen.
Eine weitere interesante Beobachtung, die ich bei Stöcken machte, die anfingen sich von selbst gegen die Milben zu wehren war, daß die Konsistenz und die Menge des Propolis sich änderte. Viel viel mehr Propolis und ungaublich klebrig. Aber nur in dieser Übergangszeit, später wurde es wieder normal in Menge und Beschaffenheit.

Nach oben