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bee
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hygienisches Verhalten oder Putztrieb der Bienen

#2659

Beitrag von bee »


In der Sommerzeit kümmert es die Bienen eigentlich kaum, was die Varroa so macht, denn sie konzentriert sich in den kleinzelligen Völkern va auf die Drohnenbrut. Fortgeschrittene Völker putzen auch hier laufend die Milben aus. Doch solange die Drohnenbrut da ist, besteht kaum ein Verlangen von seiten der Biene da einzugreifen. Im Grunde ist ja auch nicht nur die Varroa die Gefahr, sondern vor allem auch die Folgekrankheiten.
Erik, aus Schweden, erzählt dass die Bienen dort, als die Varroa ankam, bis zu 20.000 Milben pro Stock überstanden, ohne dem DWV Virus (Virus derdeformierten Flügel) zum Opfer zu fallen. Dann fingen sie an, mit Säuren zu behandeln und die Folge war, dass sie die Bienen dadurch derart schwächten, dass schon mit 1000 oder 2000 Milben deformierte Bienen auftauchten. Also sehen wir, dass das alles sehr viel mit Stress zu tun hat und durch die Chemie das Abwehrsystem enorm geschwächt wird.
Das Interessante ist jetzt, dass in Spanien die Resistenz auf den DWV Virus zunimmt (nach Dr. Fernando Calatayud, Biologe, Valencia, Spanien). Dort wird nicht mit organischen Säuren gegen die Varroamilben behandelt., doch in Schweden werden sie ausschließlich eingesetzt. Das bedeutet, daß sehr wahrscheinlich die Anwendung von Säuren die Resistenz gegen den DWV Virus herabsetzt. Das erscheint logisch, wenn man bedenkt, dass diese Löcher in das Exoskelett der Bienen fressen.
Zurück zur Brutdauer.
Dadurch dass sich, bei den kleinzelligen Bienen, die Milben in der Drohnenbrut konzentrieren, ist die Brutdauer der Biene in dieser Zeit nur indirekt entscheidend. Da ja die Milben nicht in der Bienenbrut sind, kann das keinen Einfluß auf die Entwicklung der Varroa haben. Aber warum geht die Milbe nicht in die Bienenbrut? Weil sie weiß, dass sie sich dort, durch die verkürzte Brutdauer, nicht vermehren kann und bevorzugt die Drohnenbrut. (da gibts noch andere Gründe wegen des zu geringen Platzes in der Zelle, aber das ist hier nicht so von Bedeutung)  Die Drohnenzellen haben auch das doppelte Volumen an Nahrung als die Arbeiterinnenzellen, was die Milben mehr anzieht.. Dee Lusby spricht vom Pseudo-Drohnen Effekt und komentiert dass bei den großzelligen Bienen die Milben die Bienenbrut mit der Dohnenbrut verwechseln. Diese Zellen der herkömmlichen Bienen sind beinah so groß wie die der Drohnen der kleinzelligen Bienen und auch der Biene apis cerana, wo ja die Varroa herkommt.
Und da kommt der springende Punkt.
Dee kommentiert, dass das Putzverhalten (wir nennen das die kahlköpfige Brut) vor allem abhängt von der Anzahl der Bienen für die notwendige Arbeit.

Da gibt es Prioritäten, oder sagen wir mal eine Hierarchie. Brut füttern ist wichtiger als putzen zum Beispiel.
Doch da die Lebensdauer der kleinzelligen Biene erheblich länger (8-12 Wochen)
 ist als die der großzelligen, haben wir viel mehr Bienen für dieselbe Anzahl von Arbeiten verfügbar.
Und stellen wir uns mal vor, was die alles tun müssen, Brut füttern, Zellen säubern, alles mit Propolis schellackieren, Honig trocknen, ventilieren, Nektar, Wasser, Pollen holen, Eingang bewachen etc etc.
Das heißt, dass bei den kleinzelligen Bienen viel früher damit begonnen wird, die Varroa aus den befallenen Zellen zu entfernen. Und das stimmt vollkommen mit unseren Erfahrungen überein. Wenn wir kleinzellige und großzellige Stöcke, die dieselben Mütter haben, betrachten, sehen wir in den ersteren die kahlköpfige Brut und in den letzteren keine. Das kommt erst dann, wenn es schon zu spät ist.
Natürlich kann und muß man auch auf das Putzverhalten züchten, aber nach unserer Erfahrung ist das oben beschrieben weitaus wichtiger und grundlegender.
Wir sehen also, dass wir mit den kleinen Zellen eine viel bessere Ausgangssituation haben und können dann viel einfacher mit der Zuchtauswahl in die richtige Richtung lenken.
Michael Bush machte einige Tests. Er kaufte normale kommerzielle Königinnen verschiedener Rassen und brachte einen Teil auf kleine Zellen und den anderen Teil auf gängige, große Zellen. Alle kleinzelligen Völker zeigten das hygienische Verhalten, die grosszelligen nicht. QED.
Warum leben die kleinzelligen Bienen länger?
Wir lernten dass die Bienen normal im Sommer 6 Wochen leben. Die Erfahrung zeigt heute, dass die Lebensdauer der Bienen, die in mit Chemie und Säuren behandelten Stöcken wohnen, erheblich kürzer ist.
Im Winterhalbjahr kann eine Biene mehr als 6 Monate leben.
Warum so lange?
Weil sie sich nicht durch so viel Arbeit erschöpfen muss.
Bei den kleinzelligen Bienen haben wir ein viel kompakteres Brutnest durch die kleinere Zellengröße und auch durch den kleineren Wabenabstand.
3 Zargen Langstroth kleinzelliger Bienen haben genausoviele Zellen wir 4 Zargen großzelliger Bienen.
Somit ist das Volumen des Brutnests entschieden geringer und es sind weniger Bienen für dieselbe Arbeit nötig.
Es gibt eine wissenschaftliche Studie, die auch zu dem Schluss kommt, dass kleinzellige Bienen länger leben.

weiter lesen:
http://resistantbees.es/?p=3041


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Anleitung zum züchten Varroa resistenter Bienen

#2658

Beitrag von bee »


auf dem Bild von links: Erik Österlund (Schweden), ein Freund, Ed Lusby (Arizona USA), Hans-Otto Johnsen (Norwegen) am bee rock USA
  deutsche Übersetzung der Studie von Erik Österlund über Varroa resistente Bienen (übersetzt von Sibylle und Wolfgang, vielen Dank)
Jetzt möchte ich euch eine sehr interessante und für uns überaus nützliche Studie über kranheitsresistente Bienen näherbringen. Wie schon erwähnt ist Erik, aus Schweden, einer von uns der am meisten Erfahrung hat im Umgang mit kleinzelligen Bienen. Der linke ist Erik Österlund , der neben ihm ein mir unbekannter Texaner?!, dann Ed Lusby, der Begründer unseres Systems und Hans-Otto Johnson, Norwegen, mit 600 kleinzelligen Bienenstöcken.
Erik kam nun auf eine geniale Idee in den 90er Jahren. Damals gab es weltweit schon einige Imker, die es geschafft hatten, resistente Bienen zu züchten. Er schrieb nun diesen Kollegen seine Erfahrung, mit der Bitte ihm auch ihre Erfahrungen zu schildern. Die zugrunde liegende Idee war folgende: Wenn die alle es geschafft hatten, oder teilweise geschafft hatten, Bienen zu züchten die sich von selbst gegen die Krankheiten wehrten, so muß in allen diesen Formen der Haltung etwas Wahres sein. Und damals war des Internet noch nicht so verbreitet wie heute und diese Imker hatten kaum Kontakt zueinander – folglich hatte das ein Jeder auf seine Art erreicht. Erik sagte sich also – wenn wir aus all den verschiedenen Erfahrungen eine Zusammenfassung machen, müßten wir sehr nützliche Richtlinien zusammenstellen können, wie ein Jeder kranheitsresistente Bienen erhalten kann. Und diese Zusammnefassung gibt’s seit dem Jahr 2004 – und wer kennts? fast keiner. Irgendwie scheint es mir, daß sie es nicht wissen wollen.
Hier kann man die Studie lesen – aber sie ist in englisch,  hier auf deutsch und auf spanisch.
Zusammenfassung der Erfahrungen der erfolgreichsten Imker im Umgang mit Varroa resistenten Bienen.
Verfasst von Erik Österlund – übersetzt von Wolfgang K. (vielen herzlichen Dank)

 
Einführende Studie zur Züchtung Varroa resistenter Bienen
Abschlussbericht 2004 von Tore Forsman, Per Ideström und Erik Österlund vom Schwedischen Imkerverband
Inhalt
  • Einführung in den vorläufigen Bericht
  • Einführung in den Abschlussbericht
  • Konzept Honigbienen Apis Mellifera zu züchten, welche keine Behandlung gegen die Milbe Varroa Destructor benötigen
    • Das Ziel
    • Methoden
    • Einige Grundlagen
    • Wabengrösse
    • Mikrofauna und Milbenbekämpfungsmittelrückstände im Wachs
    • Verwendete Methoden zur Milbenkontrolle
    • Verwendete Zuchtmethoden
    • Beschreibung von Bienenstöcken mit überdurchschnittlicher Resistenz
    • Grundlegende Umweltaspekte
    • Zusammenfassung der verwendeten Methoden
    • Reinrassige Bienen
    • Hybridbienen
    • Empfohlene Methoden
    • Ein einfaches Rezept
    • „Angekommen“ (am Ziel)
    • Schlussfolgerung
  •  Anmerkungen zum vorläufigen Bericht
  • Einige Themen aus den Kommentaren
  • Liste der Dokumente im vorläufigen Bericht
weiter lesen:
http://resistantbees.es/?p=3094


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Warum nicht Naturbau?

#2657

Beitrag von bee »



Das mit dem Naturbau wäre natürlich das Beste, aber Ich kenne keinen Imker in Europa, der Naturbau macht und nicht behandelt.
Man muß da Schritt für Schritt vorgehen
100 Jahre große Zellen ist sehr viel Zeit und wir müssen den Bienen zuerst einiges beibringen was sie vergessen haben, um sich erfolgreich verteidigen zu können. Und dazu brauchen wir die 4,9mm Zellen zu Beginn, was anscheinend das Maß ist unterhalb dem sie wieder in Einklang mit der Natur kommen. Stell dir nur mal vor, daß die kleineren Bienen in kleinere Blüten fliegen können, dadurch ist auch die Zusammensetzung des Propolis, des Pollens und des Nektars anders. Das Propolis ist die Medizin im Bienenstock und wenn die Zusammensetzung stimmt, ist natürlich die Wirkung viel besser. Wir müssen also zuerst mal die Bienen wieder daran gewöhnen klein zu bauen, das dauert einige Jahre und dann können wir sie frei lassen und so bauen lassen wie sie es wollen. Da gibt es einige in unserer Gruppe die das machen, aber nicht das Ende vor dem Anfang. (foto v D. Murrell)
Michael Bush hat da glaub ich am meisten Erfahrung
So bauen dann die Bienen, wenn sie wissen wie es geht und man braucht sie auch nicht mehr zu behandeln.
Wie gesagt, ich kenne in Europa keinen der Naturbau macht und nicht behandelt. Auch gibt es einige, die mit den kleinen Zellen arbeiten, aber wesentliches weglassen und deshalb behandeln müssen.
Ich habe die letzten 2 Jahre versucht zwei Top Bar Hives mit Naturbau über die Runden zu bringen. Es war mir absolut unmöglich. Hier ein Bericht dazu.
Die Säuren sind eigentlich gerade so schlimm für die Bienen wie die andere Chemie – sie brennen Löcher ins Exoskelett der Bienen und die werden dann natürlich anfällig für Krankheiten. Erik, aus Schweden, erzählt daß die Bienen dort, als die Varroa ankam, bis zu 20.000 Milben pro Stock überstanden, ohne dem DWV Virus (Virus derdeformierten Flügel) zum Opfer zu fallen. Dann fingen sie an, mit Säuren zu behandeln und die Folge war, daß sie die Bienen dadurch derart schwächten, daß schon mit 1000 oder 2000 Milben deformierte Bienen auftauchten.
Das Interessante ist jetzt, dass in Spanien die Resistenz auf den DWV Virus zunimmt (nach Dr. Fernando Calatayud, Biologe, Valencia, Spanien). Dort wird nicht mit organischen Säuren gegen die Varroamilben behandelt., doch in Schweden werden sie ausschließlich eingesetzt. Das bedeutet, daß sehr wahrscheinlich die Anwendung von Säuren die Resistenz gegen den DWV Virus herabsetzt. Das erscheint logisch, wenn man bedenkt, dass diese Löcher in das Exoskelett der Bienen fressen.
Also sehen wir, daß das alles sehr viel mit Stress zu tun hat und durch die Chemie das Abwehrsystem enorm geschwächt wird.
Hier ist ein Rezept zum Erfolg mit den kleinzelligen Bienen.

http://resistantbees.es/?p=3027


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unbegrenztes Brutnest

#2656

Beitrag von bee »

http://resistantbees.es/?p=3014


Wir arbeiten überall mit den gleichen Rahmen und Zargenmaßen weil dadurch alles gegeneinander austauschbar ist. Und da wir mit unbeschränkten Brutnest arbeiten, steigt das Nest mit dem Lauf des Jahres nach oben und wenn die Haupthonigtracht kommt, wird es von selbst wieder nach unten gedrückt, weil die Bienen den Honig vor allem oben ablagern. Da ist natürlich gutes Timing von Nöten, sonst hat man große Stöcke ohne Honig wenn die Haupttracht nicht mit der maximalen Stärke des Stockes zusammenfällt. Dh wir brauchen und wollen keine Absperrgitter.
Wir müssen alles vermeiden was die Bienen nicht wollen – sonst gibts Streß für sie und das kratzt an ihrem Abwehrsystem. Da die kleinzelligen Bienen eine weitaus längere Lebenserwartung haben als die großzelligen, 8 -12 Wochen, erhalten wir sehr starke Völker und der Putztrieb kommt viel stärker zur Wirkung

http://resistantbees.es/?p=3014


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die natürliche Anordnung der Bienenwaben

#2655

Beitrag von bee »

http://resistantbees.es/?p=2986
Einer unserer Mitstreiter aus den USA hat sich vor längerem zur Aufgabe gemacht, zu beobachten, wie die wild lebenden Bienenschwärme ihre Waben bauen. Er heißt Housel und fand heraus, daß die Bienen ihre Waben nach einem bestimmten System anordnen.
Wenn man eine Wabe zur Hand nimmt und auf den Grund (gegen das Licht halten) einer Zelle blickt, sieht man ein „Y“. Dreht  man  die Wabe auf die andere Seite sieht man ein „Y“ auf dem Kopf. Er beobachtete nun, daß die Bienen eine Zentralwabe bauen, wo die Y auf beiden Seiten nach unten zeigen und dann in den folgenden Waben das Y immer nach außen zeigt – links und rechts der Zentralwabe.
Wir imitierten das, mußten aber die Zentralwabe weglassen. Also haben wir in einer Zarge von 10 Waben, 5 Waben in denen das Y auf die eine Seite zeigt und 5 Waben wo es auf die andere zeigt. Und die Bienen geben sich damit zufrieden. Wir markieren oben auf der Querlatte des Rahmens, mit einem farbigen Punkt, auf welcher Seite das „Y“ ist und ordnen die Waben wie folgt an
an
Was hat das aber für Auswirkungen auf die Biene?
Enorme und eklatante! Seitdem ich das praktiziere, stechen meine Bienen nicht mehr und das Schwärmen hat fast ganz aufgehört.
Viele arbeiten ja mit Buckfast Bienen, die auch nicht stechen, aber das ist gezüchtet. Bei meinen hab ich nie nach Friedlichkeit ausgelesen, im Gegenteil, ich war früher der Meinung, dass Bienen sich wehren müssen. Ich kann fast immer ohne Schutzkleidung arbeiten, wenn ein Stock aggressiv wird, heißt das, dass er Gesundheitsprobleme hat.
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http://resistantbees.es/?p=2986


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Die Zellengröße der Bienen

#2654

Beitrag von bee »

http://resistantbees.es/?p=3003

Wer sagt uns, dass die Größe der auf den Mittelwänden imprägnierten Zellen das ist, was die Bienen brauchen?
Dee Lusby ist nach intensivstem Studium alter Imkerliteratur (vor 100 Jahren und mehr) darauf gekommen, dass das von uns benutzte Zellenmaß nicht mit dem übereinstimmt was die Biene braucht
Das Zellenmass ist ein äußerst entscheidender Faktor. Ich will sogar sagen, ohne das richtige Maß kann die Biene nicht harmonisch mit der Natur leben. Ein belgischer Professor Baudoux sagte vor 100 Jahren „grosse Zellen, grosse Bienen, viel Honig“ Er experimentierte mit Extremgrößen, klein und unglaublich gross und niemand weiß warum die Zellengrösse bei ca 5,4mm bis heute bei allen Mittelwänden bestehen blieb.

Es scheint dass von 4,9mm nach unten die Bienen in ihr natürliches Gleichgewicht kommen. Bei 4,9mm und auf 32mm reduziertem Abstand zwischen den Waben, steigt die Temperatur im Nest, sodass wir einen Tag weniger Brutdauer bekommen. 20 statt 21 Tage,die Bienen laufen der Varroa davon. Das weiß natürlich die Milbe und geht im Sommer ausschließlich in die Drohnenbrut, weil sie sich in der Bienenbrut nicht vermehren kann. Die asiatische Biene cerana und die afrikanische, die keine Varroaprobleme haben, bauen kleine Zellen.
Hier eine Karte wie groß die Zellen vor 100 Jahren waren, mit klick auf die Karte öffnet sich eine Vergrößerung.
Beobachtungen von Michael Bush
Zeit bis zum Verdeckeln und verdeckelte Brutzeit und die Varroa
–  8 Stunden kürzere Zeit bis zum verdeckeln halbiert die Anzahl der Varroen die eine Brutzelle infizieren.
– 8 Stunden kürzere verdeckelte Zeit der Zellen halbiert die Anzahl der Varroanachkommen
Bushs Beobachtungen zum Verdeckeln und Schlupf bei 4,95mm Waben.
Ich habe bei kommerziell erhältlichen Carnicabienen und auch italienischen Bienen eine um 24h kürzere Zeit bis zum verdeckeln und eine um 24h kürzere verdeckelte Zeit der Brutzellen, beobachten können. Das war mit 4,95mm Zellengröße in einem Beobachtungsstock. 
Bushs Beobachtung auf 4,95mm Zellengröße
– verdeckelt 8 Tage nach Eiablage – geschlüpft 19 Tage nach Eiablage

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http://resistantbees.es/?p=3003


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Re: Diskussionsforum für alle

#2653

Beitrag von bee »

Markus W. hat geschrieben: Die Varroen sind ja nicht blöd, je mehr sie bekämpft werden, umso stärker werden sie, sie verstecken sich geschickt zwischen den Bauchschuppen der Bienen, und werden da weniger von der Säuredusche erwischt...
und sie bleiben deswegen auch viel länger IN der Brut


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Re: Diskussionsforum für alle

#2652

Beitrag von Markus W. »

Die Varroen sind ja nicht blöd, je mehr sie bekämpft werden, umso stärker werden sie, sie verstecken sich geschickt zwischen den Bauchschuppen der Bienen, und werden da weniger von der Säuredusche erwischt...



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Verhaltensveränderung der Varroamilben – phoretische Varroen

#2651

Beitrag von bee »

http://resistantbees.es/?p=3428
In La Palma auf einem Imkertreff wo 2 Profiimker vom Festlandspanien auch über das Varroaproblem Vorträge hielten wurde folgendes gesagt:
Da berichtete der eine daß sich die Verhaltensweisen der Varroen in den letzten 30 Jahren entschieden verändert haben.
– Früher waren die phoretischen Varroen häufig auf dem Rücken der Bienen zu finden und jetzt bevorzugen sie die Brust der Bienen.
Somit können viele Varroen auf den Bienen sein und man sieht sie nicht so einfach.
– Und das noch wichtigere ist daß früher ca 2/3 der Varroen sich in den Brutzellen aufhielten und ein drittel auf den Bienen phoretisch waren. Das hat sich auch schrittweise verändert und jetzt sollen es 85% in der Brut sein und nur 15% auf den Bienen.


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hier geht der Winter los

#2650

Beitrag von bee »

es hat endlich etwas geregnet und der Winter ist eingezogen :win:
und das Ende März!!!!!!!!!!!

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