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Falsche 4,9mm Mittelwandmaße in Europa

#2726

Beitrag von bee »

4,9mm Mittelwände auf dem europäischen Markt haben falsche Maße
Achtung!!
ALLE Mittelwände der Maße 4,9mm, die in Deutschland oder sonstwo in Europa verkauft werden (außer bei der Firma in Schweden), haben den besagten Fehler.
Liste der kleinzelligen Mittelwände auf dem Markt.
Und Vorsicht mit „Biowachs“. Das kommt sehr häufig aus Afrika (hat eigenartigen Geruch) und da dort der Preis für das Wachs bei weitem höher ist als der Honig, werden einfach Wildschwärme abgeflammt um das Wachs zu bekommen. Unglaublich und wird dann als Bio angeboten!!! Wenn wir schon dabei sind – hier könnt ihr sehen, wie man Silikonformen selber basteln kann.
Da zeichnet sich ein ganz gravierendes Problem ab.
4,9mm Mittelwände der Firma Muhr, Deutschland
5,0mm x 5,0mm x5,3mm
4,9mm Mittelwände der Firma
Miel Valle de los Pedroches, Córdoba –
4,9mm x 4,9mm x 5,3mm
Anscheinend haben die meisten Imker im europäischen Raum, die mit kleinen Zellen arbeiteten, gar keine kleinen Zellen verwendet.
Udo aus Köln hat bei der Firma Muhr 4,9mmMittelwände bestellt und folgendes gemessen: 53mmx50mmx50mm
Ich habe auch von verschiedenen Anbietern vor Jahren Muster angefordert und ähnliches gemessen.
Die einzige Alternative in Europa 4,9mm Mittelwände zu bekommen die die richtigen maße aufweisen ist im Moment die Firma in Schweden.
Adriano aus Italien machte eine Wachsrückstandsuntersuchung und es konnte nur Fluvalinat in sehr geringer Konzentration nachgewiesen werden. Es liegt niedriger als das untere Limit, das bei einer Hohenheimer Untersuchung angezeigt wird.
Wenn wir von kleinen Zellen reden, dann reden wir über das System von Dee Lusby und nur über das. Sie ist vor 25 Jahren, durch intensives Studium der alten Imkerliteratur, darauf gekommen, daß wir unsere Bienen, seit 100 Jahren, auf zu großen Zellen halten. Ihr System basiert darauf, daß wir Zellengrößen unter 4,9mm verwenden und zusätzlich alle anderen Änderungen vornehmen die sie auch gemacht hat um krankheitsresitente Bienen zu erhalten.
Und wenn wir davon ausgehen, daß die verwendeten Zellenmasse bei den Imkern im deutschen Raum, die mit angeblich kleinen Zellen arbeiteten, um die 5,05mm waren, können wir sagen, daß das nur den ersten Schritt darstellt. Bei 5,05 mm verbesserte sich bei Ed und Dee Lusby das Problem der Varroa und das Problem der Tracheenmilbe verschwand. Aber die restlichen Krankheiten reduzierten iher Völker beträchtlich. Nachdem sie auf 4,9mm umgestellt hatten, verschwanden diese Krankheiten und blieben unter der 2% Schwelle.
Zudem konnte ich feststellen, dass es für beinah alle Stöcke problemlos war die 5,1mm Mittelwände auszubauen. Aber bei 4,9mm konnte es nur einer von hundert am Anfang. Das war ohne die Hilfe der Plastikwaben, mit denen es viel schneller geht.
Unsere Zellenmasse liegen jetzt zwischen 4,8 und 4,85mm. Das erreichen wir, indem wir die Mittelwände noch sehr warm aus der Mittelwandpresse nehmen, wodurch sie dann etwas schrumpfen.

Wie mißt man die Größe der Zellen?
Die Übereinkunft Zellen zu messen besteht darin, daß man 10 Zellen von Wandmitte zu Wandmitte mißt und das Resultat durch den Faktor 10 teilt. Das muß man in allen 3 Richtungen, die durch die Form des Sechsecks hervorgerufen sind, vornehmen. Alle 3 Größen müssen unter 4,9mm liegen.
Ich muß nochmals wiederholen daß ich niemanden überreden will kleine Zellen zu verwenden. Das nützt gar nichts, wenn man das andere alles wegläßt. Ich will nur zeigen, daß es einen (unter vielen) Weg gibt, krankheitsresistente Bienen zu erhalten.

weiter lesen:
http://resistantbees.es/?p=2913


liebe Grüße
bee

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Gemeinschaftsverhalten der Völker an einem Stand

#2725

Beitrag von bee »

Zum wiederholten Mal stelle ich fest, dass beinah alle Völker an einem Stand sich gleich verhalten zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Das ist ein Gemeinschaftsverhalten durch das Zusammenleben dieser Völker an einem Bienenstand.

Heute fand ich heraus, dass ein Grossteil der Völker eine komplette Brutpause eingelegt haben, oder nur sehr, sehr kleine Brutflächen pflegen von einigen Quadratzentimetern.
Das ist ganz normal bei der hier ansässigen reinrassigen dunklen Biene, dass sie im Winter eine Brutpause einlegen. An Weihnachten gehts dann wieder los mit der Brut.
NUR an anderen Ständen haben sie noch nicht angefangen mit der Brutpause und diese liegen nur ein paar Kilometer entfernt. Und man könnte auch annehmen, dass das was mit der Kälte zu tun hätte. Nein, das ist einer meiner Stände die am weitesten unten an der Küste liegen.
Und bei der Inspektion suchte ich nach Varroen auf den Bienen und fand keine.

Am 4. Mai fand ich heuer heraus, dass beinah alle starken Völker an diesem Stand zur selben Zeit mit Varroamilben infizierte Drohnenbrut ausräumten.
Hier ist der Bericht vom 4.Mai:
bee hat geschrieben:
heute war ich an einem Bienenstand mit ca 40 Völkern, davon etwa ein drittel starke MiniPlusvölker.
Vor einigen Völkern fand ich wieder einmal ausgräumte Drohnenbrut in ziemlich grosser Menge vor.
Das hatte ich an diesem Stand schon einmal erlebt und das eigenartige ist, dass die Völker es immer gleichzeitig machen. Das dauert ein paar Tage und dann ist es wieder vorbei. Und alle genau zur selben Zeit.
Sie räumen mit Milben infizierte Drohnenbrut in grosser Menge aus.

Nun fiel mir aber auch auf, dass es bei den 4 zargigen MiniPlus Völker nicht zu beobachten war. Jedoch hab ich da vor ein paar Wochen MiniPlusvölker auf Langstroth Halbzargen umlogiert und ihnen dann eine Vollzarge mit Mittelwänden gegeben, die sie gut ausgebaut hatten heute. Und bei diesen umgesetzten Völkern trat dieses Drohnenausräumen schon auf und auch bei vielen anderen grossen Stöcken.

Das ist dem ähnlich was ich vor dem 7jährigen Überlebensvolk vor ein paar Jahren vorfand:
https://resistantbees.com/blog/?page_id=2579


Ganz wichtig - das hat nichts mit der sogenannten Drohnenschlacht zu tun, die ich bei meinen Stöcken nicht kenne, die aber bei konventionellen Imkern im Sommer auftritt, wo die Bienen die lebenden Drohnen aus dem Stock werfen.
Hier handelt es sich um ausgeräumte, mit Milben infizierte Drohnenbrut:
Die Wichtigkeit der Drohnen oder die wahren Helden im Bienenstock

So und noch etwas sehr interessantes.
Etwa 100m oberhalb hab ich einen anderen Stand, aber mit nur 3 Völkern, aber die sind sehr stark, so stark wie einige Völker an dem Stand, wo die Drohnenbrut ausgeräumt wurde.
Vor diesen 3 Völkern fand ich erstaunlicherweise keine ausgeräumten Drohnen vor!!!!

so sieht das vor dem Flugbrett aus:
Bild
das war die Diskussion im Mai:
hallo Jetski,
Jetski hat geschrieben:
Hallo Bee, nur zur Rückversicherung - diese Völker haben keine Drohnenbrut im "weißen" Stadium ausgeräumt, d. h. mit Varroen befallene Drohnen haben nicht überlebt/sind krank und wurden rausgeworfen? Erwartest Du, dass die Völker im Vergleich zu anderen ein Problem mit Varroen entwickeln werden?
Die Bienen haben vor allem Drohnenbrut im fortgeschrittenen Stadium rausgeworfen aber es können auch welche im "weißen" Larvenstadium dabei sein.
d. h. mit Varroen befallene Drohnen haben nicht überlebt/sind krank und wurden rausgeworfen?
Nein das ist der falsche Schluss!!!
Es handelt sich ganz klar um Drohnenbrut kurz vor dem schlüpfen.

Es geht darum, dass bei den kleinzelligen Bienen sich die Varroabelastung vor allem auf die Drohnenbrut konzentriert, aber nur dann wenn sie richtig angelegt ist:
http://diedrohnen.de/drohnenbrut-das-ganze-jahr

Nun hab ich heraus gefunden, dass es in dieser Drohnenbrut zu Mehrfachbsetzung der Drohnenzellen mit Varroen kommt:
http://diedrohnen.de/drohnenbrut-als-varroafalle
Nur wenn da Mehrfachbesetzungen sind, dann haben die Milben fast keine Nachkommen!!!!

Und nun sehe ich, dass an einem Bienenstand plötzlich die Mehrzahl der grossen Völker ZUGLEICH diese infizierten Drohnenbrutzellen ausräumen:
https://www.resistantbees.com/forum/vie ... 374#p15374

Und genau dasselbe sah ich bei einem 7 jährigen Überlebensvolk eines Schweizers hier der eigentlich wenig Ahnung von Bienen hat, aber seine Bienen sitzen auf kleinen Zellen:
https://resistantbees.com/blog/?page_id=2579
Erwartest Du, dass die Völker im Vergleich zu anderen ein Problem mit Varroen entwickeln werden?
Diese Völker haben ihr Varroaproblem gelöst!!!
Bei den Völkern, die nicht dieses Verhalten gezeigt haben, muss ich auf der Hut sein.
Genau das Gegenteil was du angenommen hast!


liebe Grüße
bee

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Überlebensbienenvolk gefunden, 7 Jahre ohne Behandlung

#2724

Beitrag von bee »

Überlebensbienenvolk gefunden, 7 Jahre ohne Behandlung und die Wichtigkeit der Drohnen

http://resistantbees.es/?p=3533

Vor sieben Jahren bat mich ein Bio-Bauer auf unserer Insel um kleinzellige Mittelwände für einen Schwarm den er gefangen hatte. Er hatte nie vorher Bienen und weiß nichts über Bienen. So gab er diesen Schwarm in eine Zarge mit 4,9mm Mittelwänden und einige Zeit später gab er ein Absperrgitter oben drauf und eine zweite Zarge. Er behandelte diesen Bienenstock nie und hat auch nie den Brutraum geöffnet. Jedes Jahr entnahm er etwas Honig aus der oberen Zarge und das ist alles, was er in diesen sieben Jahren tat. Und dieser Stock lebt sichtlich gut. Nun fand er einen Schwarm an einem Baum hängen vor diesem Volk und er rief mich an, was er nun tun sollte. Ich erklärte ihm, dass dies etwas ganz besonderes sei, weil viele Bienenstöcke in der Gegend sterben, obwohl sie mit allen Arten von Chemikalien gegen Varroamilben behandelt werden und diesem Bienenvolk, auf kleinen Zellen, geht es sichtlich gut. So willigte er ein, daß ich den Schwarm mitnehme um ihn zu vermehren. Im Gegenzug gab ich ihm ein gutes Volk meiner kleinzelligen Bienen.

Als ich in den Schwarm abholte sah ich das ursprüngliche Überlebensvolk. Ich öffnete es nicht, weil er auch nie den Brutraum geöffnet hatte und ich wollte da natürlich nicht stören. Aber vor dem Bienenstock sah ich alles was ich sehen wollte. Auf dem Boden vor dem Stock war eine große Menge an ausgeräumter Drohnenbrut in allen Phasen. Einige mit deformierten Flügeln. Das beweist, daß dieser Stock die befallenen Drohnenbrutzellen ausräumt, gerade so wie wir es bei unseren kleinzelligen Überlebensvölker gesehen haben:
http://resistantbees.es/?p=3260

Bild
ausgeräumte Drohnenbrut vor dem Überlebensvolk.

Das zeigt erneut die Wichigkeit der richtigen und stetigen Anzahl von Drohnen in den kleinzelligen Völkern. Sie sind die wahren Helden und schützen die Bienenbrut vor Infektionen.


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So wehrt sich die SC Biene gegen die Varroen – neueste Unter

#2723

Beitrag von bee »

So wehrt sich die SC Biene gegen die Varroen – neueste Untersuchung von Überlebensvölkern

mehr lesen:
http://resistantbees.es/?p=3260

Ergebnis:

die Varroa ist sehr wenig in der Arbeiterinnenbrut der kleinzelligen Bienen anwesend und dort hat nur ein viertel davon weibliche Nachkommen
die Varroen konzentrieren sich auf die Drohnenbrut

jedoch werden nur 43% der Drohnenbrutzellen von Varroen besetzt, dafür aber durch Mehrfachbesetzung.

durch die Mehrfachbesetzung wird die Vermehrung der Milben verringert – 52 Muttermilben haben nur 52 weibliche Nachkommen, was in der Drohnenbrut ein Verhältnis von mehr als 1:2 sein müsste.

die von Varroen besetzten Drohnenbrutzellen werden von den Bienen innerhalb kürzester Zeit geöffnet (in 3 Tagen 59% und in 6 Tagen 95% der besetzten Drohnenbrutzellen) und dadurch wird die Brut der Varroen unterbrochen und vernichtet.

das ist nichts neues denn Ed&Dee Lusby zeigen uns genau diesen Mechanismus seit Jahrzehnten auf und ich kann nun voll bestätigen daß dies zutrifft.

Bild


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Verhaltensveränderung der Varroamilben – phoretische Varroen

#2722

Beitrag von bee »

ein Artikel von Erik Österlund der Bezug auf diesen Beitrag hier nimmt:
das Behandeln der Bienen gegen die Varroen führt zu einer erhöhten Reproduktionsrate der Milben (Treatment select for increased reproduction rate):
http://www.elgon.es/diary/?p=799


Bild


Hier war ein Imkertreff wo 2 Profiimker vom Festlandspanien auch über das Varroaproblem Vorträge hielten.
Da berichtete der eine daß sich die Verhaltensweisen der Varroen in den letzten 30 Jahren entschieden verändert haben.
Früher waren die phoretischen Varroen häufig auf dem Rücken der Bienen zu finden und jetzt bevorzugen sie die Brust der Bienen.
Somit können viele Varroen auf den Bienen sein und man sieht sie nicht so einfach.
Und das noch wichtigere ist daß früher ca 2/3 der Varroen sich in den Brutzellen aufhielten und ein drittel auf den Bienen phoretisch waren. Das hat sich auch schrittweise verändert und jetzt sollen es 85% in der Brut sein und nur 15% auf den Bienen.
Das ist ungeheur wichtig auch für uns.
Bei der Puderzuckerbehandlung sind wir von dem Drittel ausgegangen die auf den Bienen sind und jetzt sollen es weniger als die Hälfte davon sein. Dann kann das nicht mehr so funktionieren.
Fazit:
Oxalsäure und Chemiebehandlung der Bienenstöcke bei vorhandener Brut wird immer erfolgloser.
Einzige Lösung ist, dass sich die Bienen aus eigener Kraft wehren.


Quelle:
Manuel Izquierdo, Profiimker, Biologe an der Uni Sevilla, internationaler Repräsentant der Vereinigung COAG (Koordinator der Organisationen der Landwirte und Viehzüchter)


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DER gangbare Weg zu resistenten Bienen, Grundlegendes von Ed&Dee Lusby

#2721

Beitrag von bee »

hier sind sehr umfangreiche Schriften von Ed&Dee Lusby, die Pioniere der biologischen, behandlungsfreien Bienenhaltung
.
Dee Lusby, arizona, Die Grundlagen unserer Arbeit
Viele wissen nun wohl schon, dass wir der Meinung sind, dass kleine Bienen besser sind. Aber die Frage ist warum und wie?
Da nun einige Fragen im Raum stehen, denke ich, das es hilfreich ist, dass ich zunächst den Grund erkläre, warum wir so denken.
Zu aller erst lasst mich mal postulieren, dass man einen Krieg nicht durch die Anwendung von einzelnen Taktiken gewinnen kann. Man gewinnt dann, wenn man alles einsetzt was einem zur Verfügung steht, indem man ein gewissenhaft entwickeltes Einzingeln einsetzt und von allen Seiten gleichzeitig angreift.
Wir befinden uns tatsächlich in einem Krieg in unserer Imker-Industrie und ob wir gewinnen können oder nicht, als eine sich weiterentwickelnde Imker-Industrie, hängt davon ab, ob wir in der Lage sind zusammenzuarbeiten und uns gegenseitig zu helfen. Das beinhaltet den Austausch von Informationen und kein Zurückhalten von sogenannten Geheimnissen, denn was nützt es, wenn ihr die einzigen seid die übrig bleiben und alle eure Freunde verschwunden sind.
Wir sind der Meinung, daß die Harmonie mit der Umgebung, durch die Verwendung der richtigen Zellgröße, ein Drittel des Problems darstellt. Denn vor der Anwendung von künstlich vergrößerten Waben gab es keine Probleme und danach stellten sich parasitäre Milben-Probleme und deren Folgekrankheiten und, nicht zu vergessen, auch Brutprobleme, ein.
Wir sind weiter der Meinung, dass die Ernährung ein weiteres Drittel des Problems ausmacht. Mit künstlicher Diät erreichen wir unvollständige Ernährung. Schlechte Ernährung stellt einen ernsten Stressfaktor eines jeglichen Organismus dar, der zu Krankheit und parasitären Angriffen und auch Brutproblemen führen kann.
Wir sind auch der Meinung, dass die Zucht, die nicht in Einklang mit der natürlichen Umgebung stattfindet, ein weiteres Drittel des Problems ausmacht. Falsch angewendete Zucht geht Hand in Hand mit der Provokation von Ernährungsbelastung und Umgebungsstress.
Man kann nicht nur einen der oben erwähnten Änderungen allein vornehmen, ohne die anderen beiden auch mit einzubinden. Deshalb müssen all diese Änderungen als ein insgesamt kombiniertes Programm ausgeführt werden, was impliziert das Problem von allen Seiten gleichzeitig in Angriff zu nehmen.
Ist dass nicht dasselbe, was die Natur mit uns gerade in Begriff ist zu tun? Uns von allen Seiten her anzugreifen? Ich denke das es so ist.
Viele haben über die Jahre hinweg gefragt und geschrieben:……………Werden die Bienen durch die Verkleinerung der Zellen weniger anfällig für die Verwüstungen der Varroa, für andere Krankheitserreger und Krankheiten? Warum? Dies beinhaltet entschiedene Änderungen des chemischen Gefüges der Bienen, denn der Varroaauslöser funktioniert auf Basis von chemischen Abläufen oder von Pheromonen. Und die Zellgröße kann das beeinflussen? Ja das kann sie!“
Mit den meisten auf dem Markt befindlichen, künstlich hergestellten Mittelwänden, deren Zellgrößen näher an der natürlichen Größe der Drohnenzellen als an der natürlichen Arbeiterinnenzellen liegen, wurde ein Pseudo-Effekt geschaffen, indem dass die parasitierenden Milben nun die Arbeiterinnen als neue Futterquelle betrachten. Das gibt es in der Natur so nicht.
In der Natur ist die Vermehrung der Milben, bei der Apis cerana, hauptsächlich auf die normalerweise sehr geringe Anzahl der von ihnen gebauten Drohnenzellen beschränkt; und auch durch sehr wenige weibliche Milben, die sich in der Arbeiterinnenbrut entwickeln. Das wird nur am Rande des Brutnests durchgeführt, wo die Larven am kühlsten sind und dadurch eine genügend lange Entwicklungszeit aufweisen, damit die Entwicklungszeit für einige Milben lange genug ist, um die Geschlechtsreife zu erlangen.
Man weiß, daß man Apis cerana und Apis mellifera nicht erfolgreich kreuzen kann und lebensfähige Nachkommen erzeugen kann. Aber sie sind dennoch so eng verwandt, dass wir bei ihnen studieren, lernen und nachahmen können, um unsere Bienen wieder unter Kontrolle bringen.
Nun zum Thema des Pseudo-Effekts, der unsere Arbeiterinnenbienen als Drohnen erscheinen lässt, oder besser gesagt als neue Futterquelle gesehen wird. Das Aufnahmevermögen einer Drohnenzelle für Nahrung ist doppelt so groß wie das der Arbeiterinnenzelle, obwohl die Drohnenzelle im Verhältnis nur 20% größer ist. Der Inhalt der Drohnenzelle beherbergt auch mehr juveniles Wachstumshormon III, welches bei der Varroa, die vom Blut der Drohnenlarve frisst, die Eiablage auslöst. Bei der Apis cerana ist ungenügendes juveniles Wachstumshormon III vorhanden um die Eiablage der Milben in der Arbeiterinnenbrut stimulieren zu können.
Nun hat die Größe der A. cerana Bienen ein natürliches, durch die geografische Breite verursachtes, Spektrum. Genauso wie bei der Apis mellifera und zufälligerweise sind sie in erster Linie gleich. Indem wir nun unsere Apis Mellifera Völker zurücksetzen auf Zellgrößen, die vor 1900verwendet wurden, was dem oberen Limit der natürlichen 4,9 mm Größe entspricht, nähern wir uns der Zellgröße von A.cerana in Korea, Japan und nördlicher Westküste von Südostasien an, und erreichen eine natürliche Kontrolle, ähnlich wie bei A.cerana . Gleichzeitig reduzieren wir die Futteranlockung, aber auch den Auslöser für die Milbenreproduktion.
Es werden auch andere Dinge geschehen, wenn wir die Größe der Arbeiterinnnenzelle zurück zu natürlichen Parametern verkleinern. Man wird dadurch auch die Dichte der Zellen auf dem Brutrahmen vergrößern. Durch höhere Dichte erlangen wir höhere Temperatur, was auch dazu beiträgt, daß die Entwicklung der Milben mehr zum Rande des Brutnests verschoben wird. Das konnten wir jetzt in unseren Völkern beobachten und die, die uns besuchten, konnten dasselbe feststellen.
Wir empfehlen auch, Brutrahmen auszusondern, die mehr als 10% Drohnenbau im Brutnest aufweisen, um so die Brutnesthygiene bei unseren Apis mellifera Arbeiterinnenbienen auszulösen.
Dieses ständige Aussondern (das muss zur gängigen Angewohnheit werden) löst bei unseren Bienen des Ausputzen der Arbeiterinnen- und Drohnenbrut aus. Die Folge ist, dass das ständige Aufziehen von Drohnen stimuliert wird, durch die ganze aktive Saison hindurch, wenn die Bienen Brut aufziehen. Wir denken dass das auch eine große Hilfe darstellt, um unsere Königinnen zu begatten.
Indem wir das Brutnest verdichten, erhalten wir mehr Arbeiterbienen bei jedem Brutzyklus. Wir erlangen größere Arbeitsteilung, was bedeutet, dass wir mehr Arbeiterinnen zu Verfügung haben für erweiterte Arbeiten, wie das oben erwähnte Ausräumen von infizierter Brut.
Da die Größe der Bienen durch die Größe der Zelle vorgegeben ist und die Größe der Zelle die Größe des Thorax der Arbeiterbiene regelt, haben wir auch die Tracheenmilben unter Kontrolle, indem wir die vorderste Atemöffnung verkleinern, wodurch sich diese Milben nicht mehr in die Lungen der Bienen begeben können.
Indem wir die Vermehrung der Varroamilben und Tracheenmilben vermindern (beides durch das USDA Tucson Laboratorium nachgewiesen), beide Milben sind in unserer Gegend bekannt auf unseren Bienen, können wir damit eine Verminderung der Folgekrankheiten erreichen. Das geschieht durch Verminderung von offenen Wunden, die von den Milben, die am Exoskelett der Bienen nagen und dies durchbeißen um ihr Blut trinken zu können, was zu Virus-, bakteriellen und Pilzinfektionen führt.
Indem wir die Dichte des Brutnests vergrößern, erreichen wir eine höhere Temperatur, die einen schnelleren Brutzyklus zur Folge hat, so dass die normale Zeit der verdeckelten Arbeiterinnenbrut um 24 Stunden verkürzt wird, bei normalem Nektarfluß, während der aktiven Saison. Damit wird die Varroa-Vermehrung noch weiter reduziert in unseren Völkern.
Indem wir die Zellengröße zurück zum natürlichen vorkommenden Spektrum verkleinern, passen wir uns besser der natürlichen Flora, die nicht vom Menschen hybridisiert worden ist, an. Dh die Bienen können in kleinere Blüten fliegen. Diese unberührte Flora ist vorherrschend in der Natur und verbessert somit die Nahrung, was sie ausgeglichener für den allgemeinen Gesundheitszustand des Volkes macht. Wir können beobachten dass ein größeres Sortiment an Pollen in die Völker eingebracht wird. Das führt auch zu einer größeren Vielfalt des eingebrachten Nektars, was auch einen Gesundheitsvorteil in sich birgt.
Indem wir die Zellengröße zurück zum natürlichen vorkommenden Spektrum verkleinern, können sich unsere Bienen mit den wildlebenden Bienen vermischen und wir erreichen dadurch größere Schwankungen für erweiterte Auswahlkriterien der Zucht. Wo man große Auswahl hat, kann man eher das auswählen was man benötigt.
Bild
Indem wir das alles zusammenfassen, können wir kontrollieren, dass die Ernährung unserer Bienen verbessert wird, dass wir die Krankheiten besser im Griff haben, indem ihre Körper weder innerlich noch äußerlich angefressen werden, was mit Virus, Pilz und bakteriellen Problemen einher geht. Wir gewinnen eine verminderte Vermehrung von Parasiten durch natürliche Einengung ihrer Ernährungsmöglichkeiten auf unseren Bienen und die Folge davon ist, dass wir nicht die verschiedenen chemischen Behandlungen verwenden müssen.
Wahrscheinlich hab ich hier etwas übersehen, hoffe aber nicht durch Fehler in der Darstellungsart.
Ich hoffe das hilft euch zu verstehen, warum wir es so machen.


liebe Grüße
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Behandlungsfreie Imkerei – die unvermeidbare Krise: Zusammenbruch und Erneuerung

#2720

Beitrag von bee »

Zusammenbruch und Erneuerung: Die Lösung für behandlungsfreie Bienenzucht
(von unserem Kollegen Kirk Webster, der sehr viel Erfahrung hat mit resistenten, kleinzelligen Bienen)
Bild
Auf der Konferenz für behandlungsfreien Bienenzucht in Leominster, im Juli 2011, war es ganz klar, dass die Menschen, die erfolgreich und produktiv ihre Imkerei seit Jahren betreiben ohne zu behandeln, all ihre Methoden und Vorgehensweisen alleine herausgefunden haben und diese sehr auf ihre eigenen, einzigartigen Situationen zugeschnitten sind. Diese Bienenstände, in denen nicht behandelt wird, sind über die ganze Welt verstreut. Von den feuchten Tropen in Süd- und Mittelamerika bis zu der glühend heißen Sonora-Wüste von Arizona; von den Hochlagen der südlichen Rocky Mountains bis zu den feuchten Wäldern des Washington Westens. Weiter im Osten verbreiteten sie sich von den milden Klimazonen in Texas, North Carolina und in Europa von Frankreich, zu den kurzen Sommern und bitterkalten Wintern
von Skandinavien und im nördlichen Neu-England.
Das Wetter und die Honigernten sind sehr unterschiedlich. In dieser Bandbreite von unterschiedlichen Orten und dieser Vielzahl von Imkern, gibt es eine erstaunliche Vielfalt an Strategien zur Herstellung von Honig, Pollen, Propolis, Wachs, Bienen, Königinnen und Gift aus ihren Stöcken.
Es gibt jedoch eine Sache, die alle diese Imker gemeinsam haben – eine Erfahrung, die sie alle teilen: ob sie es wollten oder nicht, sie mussten alle zusehen, wie ihre Bienen durch mindestens zwei Zusammenbruch- und Erneuerungs-Zyklen gingen, bevor sich ihre Bienenstände genug stabilisiert hatten und Überschuss an Bienenprodukten hergaben, die ohne Behandlungen produziert waren.

weiter lesen: http://resistantbees.es/?p=2778


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Eine Million Dollar für Erforschung kleinzelliger, resistenter Bienen

#2719

Beitrag von bee »

Varroa-resistente, kleinzellige Bienen erhalten in Norwegen 1 Million US-Dollar zur Erforschungszwecken

Veröffentlicht in Bee Culture, Mai 2020, Seiten 75 – 77 - Artikel von Erik Österlund
Dr. Melissa Oddie, eine kanadische Forscherin, wird ihre Forschung an den Varroa-resistenten Bienen mit Terje Reinertsen in Mittelnorwegen mindestens zwei Jahre lang fortsetzen. Ihre Doktorarbeit basierte auf der Forschung mit diesen Bienen. Die norwegischen Behörden haben 1 Mio. USD (8,5 Mio. NOK) für diese Forschung bereitgestellt.

Published in Bee Culture, May 2020, pages 75 – 77
Dr Melissa Oddie, a Canadian researcher, will continue her research for at least two years based on the Varroa resistant bees with Terje Reinertsen in central Norway. Her doctoral dissertation was based on research with these bees. The Norwegian authorities have allocated $ 1 million (NOK 8.5 million) for this research.
February 21-23 the commercial beekeepers in Sweden (Biodlingsforetagarna) had a conference in Sunne in western Sweden close to the Norwegian border at the newly built hotel Selma Spa. It was fully booked. Beekeepers from Sweden, Norway and some from Finland were listening to Terje and Melissa and many others, from the University of Agriculture in Sweden (SLU), from Belgium and Canada to mention a few. Sunne is the place where Selma Lagerlöf lived, a famous author, the first woman to get the Nobel Prize in literature.

Dr. Melissa Oddie and Terje Reinertsen in Sweden.
Dr. Oddie discovered a salient trait in Terje Reinertsen’s bees which expresses itself in that bees uncap pupae in which there are mites and recap them again without damaging the pupae. This apparently interferes with the mites’ reproduction. The characteristic that is otherwise very much in focus today is called VSH (Varroa Sensitive Hygiene). Here, the bees remove pupae that are invaded by mites (mites that have offspring). VSH is not a prominent feature of the resistant Norwegian bees.
Visit in Norway
In the Fall of 2019, my wife Gunvi and I visited Anita and Terje Reinertsen. They don’t have a lot of suitable agriculture land for growing crops in Norway so they use every little piece of land possible to grow food. Quite steep slopes had recently been harvested. Norway is no longer Sweden’s little brother as it’s been for many years. It’s the big brother now, with oil and gas and Varroa resistant bees!

Anita and Terje Reinertsen
The Varroa resistant bees
Some years ago, researchers began to be interested in a population of Varroa resistant bees in Norway around Terje Reinertsen. The important thing is that you don’t have to treat them at all against the Varroa mite, and they are therefore not treated. The mite population in a hive of Terje can vary during the season. His bees havn’t been treated for about 25 years. It was about the time when the mite came to Norway. When I became aware of this, I wondered why we hadn’t heard or read more about his bees during these many years.
Now there has been some exciting research reports from the works of Dr. Melissa Oddie and her coworkers.1,2,3,4 Research on these bees was the basis for her doctoral dissertation. Since then, articles and reports of the bees of Terje Reinertsen have been published.
He has been focused on developing a stock of Varroa resistant bees since the mite began to create problems in Norway. And he has done that together with beekeepers in his vicinity. In April 2019, he was one of the speakers at a conference in southern Sweden on healthy bees that do not need to be treated against parasites and diseases, and how to get there. Melissa Oddie participated, together with several other speakers including also Kirk Webster from Vermont. And now in February 2020 he and Melissa Oddie were speaking in Sunne.
Varroa in Norway
In 1994, the Varroa mite had made its presence so well known among beekeepers in Norway that it was decided that bee colonies had to be treated against the mite. The central association took help from countries where they had had more experience of the mite. Among other things, it was recommended to use ”Krämerplatten” that evaporate formic acid in the bee colony.5 Terje listened carefully to the advice and treated his bees in the recommended way in the Autumn of 1994. He lost 70% of his colonies in the Winter of 1994-95. Other beekeepers also lost about the same amount of beehives. Several lost 100%. Spring treatment with formic acid was then mentioned as an additional alternative to save colonies that survived the Winter. Then fewer holes in the plastic around the formic acid soft board plate were used so that the evaporation speed would not be so high.5 Terje applied this method to the survivors.
Decision not to treat
After analyzing the results of all the treatments, Terje and a some other beekeepers concluded that if you were to loose so many bee colonies after treating, you could just as well not treat, because you didn’t lose more colonies if you didn’t treat.
At that time, little was known about the importance of the balance between all different types of microorganisms (bacteria, viruses, and other types of microbes) for the immune system. Such an ecological system of microorganisms in and on a living being is called a microbiome. For example, we humans have about 2 kg of microbes on and in us. Without them we die.

weiter lesen: http://resistantbees.es/?p=4468


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Vorteil kleiner Zellen – Drohnenbrut das ganze aktive Jahr hindurch

#2718

Beitrag von bee »

Bei den kleinzelligen Bienen ist sehr auffällig, daß sie die ganze aktive Bienensaison hindurch Drohnenbrut anlegen.
Wir müssen ihnen wieder beibringen die richtige Anzahl Drohnenbrut pro Wabe anzulegen.
zehnteldrohnen
culling
Bild
Da sich die Varroen bei den kleinzelligen Bienen vor allem in der Drohnenbrut aufhalten und sie dort sogar durch die Bienen aktiv dezimiert werden (Falle), wird ersichtlich wie wichtig die Drohnenbrut für die Varroaabwehr ist.
Es ist jetzt Anfang Juli und wir hatten hier einen Monat sehr wenig Tracht, die Bienen flogen kaum und die Brut reduzierte sich. Auch die Drohnenbrut ging zurück. Jetzt setzt von neuem Tracht ein an der Küste, der wilde Fenchel und die Agavenblüte.
Die Bienen haben wieder sehr gut Brut angelegt:
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und auch die Drohnenbrut ist wieder im Gange:
Bild
Das ist einer der große Unterschiede zwischen kleinzelligen und großzelligen Bienen. Bei letzteren gibt es nur im Frühjahr Drohnenbrut und bei den kleinzelligen das ganze aktive Jahr hindurch, was einen enormen Vorteil in Bezug auf die Varroen darstellt. Die Drohnenbrut beschützt die Bienenbrut bei den kleinzelligen Bienen.


liebe Grüße
bee

ResistantBees.es

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bee
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Riesenvorteil kleiner Zellen – Tracheenmilben kommen nicht mehr ins Innere der Bienen

#2717

Beitrag von bee »

Dee Lusby:
Da die Größe der Bienen durch die Größe der Zelle vorgegeben ist und die Größe der Zelle die Größe des Thorax der Arbeiterbiene regelt, haben wir auch die Tracheenmilben unter Kontrolle, indem wir die vorderste Atemöffnung verkleinern, wodurch sich diese Milben nicht mehr in die Lungen der Bienen begeben können.
Indem wir die Vermehrung der Varroamilben und Tracheenmilben vermindern (beides durch das USDA Tucson Laboratorium nachgewiesen), beide Milben sind in unserer Gegend bekannt auf unseren Bienen, können wir damit eine Verminderung der Folgekrankheiten erreichen. Das geschieht durch Verminderung von offenen Wunden, die von den Milben, die am Exoskelett der Bienen nagen und dies durchbeißen um ihr Blut trinken zu können, was zu Virus-, bakteriellen und Pilzinfektionen führt.
Noch was zum Problem der Tracheenmilbe, acarapis woodi. Hier auf der Insel La Palma, sind, als ich ankam vor 34 Jahren, fast alle Bienen an der Tracheenmilbe eingegangen. Dann haben die Imker Menthol angewendet und es ging wieder aufwärts – bis die Varroa kam. In den Bienen, die aus 4,9mm Zellen schlüpfen, ist das vorderste Luftröhrenpaar, oder vordere Tracheenöffnung, durch die diese Milben ins Innere der Bienen gelangen können, so klein, daß die Milben nicht mehr hindurchpassen – wzbw. Das Problem hatten die Lusbys zu Beginn und verschwand schlagartig mit der Verkleinerung der Zellen.


liebe Grüße
bee

ResistantBees.es

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