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bee
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Die Wichtigkeit der Drohnen oder die wahren Helden im Bienenstock

#2697

Beitrag von bee »

Ich will gleich mal von vornherein zusammenfassen:
Die Drohnen haben, unter anderem natürlich, im Bienenstock die Aufgabe die Krankheiten zuerst auf sich zu ziehen und von den Bienen abzuhalten.
Daraus wird ersichtlich, daß die Drohnenbrut so gestaltet sein muß wie es die Bienen brauchen und nicht so wie wir es wollen!


Wir können nun durch die letzten Untersuchungen in unseren Überlebensvölkern voll bestätigen was uns Dee Lusby schon seit vielen Jahren gezeigt hat:
Das Zusammenspiel von kleinen Zellen und der richtigen Anzahl von Drohnenbau auf jeder Wabe ist die Grundlage der Varroaresistenz.
.Zum Varroaproblem und den Drohnen:
Wie ja schon besprochen bevorzugt die Varroa bei den kleinzelligen Bienen die Drohnenbrut, weil sie sich durch den um einen Tag verkürzten Brutzyklus der kleinzelligen Biene, dort nicht vermehren kann. Das weiß sie.
Eine Varroa rein und eine raus, im Gegensatz bei den großzelligen Bienen ist das Verhältnis im Schnitt eine rein und eineinhalb raus. Es ist so, daß die konventionellen Bienen (5,4mm Zellenmaß) fast so groß sind wie die Drohnen der kleinzelligen Bienen. So verwechselt nun die Varroa die Bienenbrut mit der Drohnenbrut bei den großzelligen Bienen, dh sie meint daß die Bienenbrut Drohnenbrut sei. Denn in der asiatischen Biene, die ja auch kleine Zellen baut, geht die Varroa auch bevorzugt in die Drohnenbrut. Dee nennt das den Pseudo-Drohnen Effekt. Und dann vermehrt sie sich plötzlich explosionsartig in unseren großzelligen Bienenstöcken, wo sie sich in der Bienenbrut einnistet.
Hab vor ein paar Jahren den Versuch gemacht, nach einer Diskussion zu diesem Thema in einem Imkerforum und habe in mehreren Stöcken 100 Drohnenzellen geöffnet und 100 Bienenzellen:
weiter lesen: http://resistantbees.es/?p=2996


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Studie: Lebensdauer der Bienen in Völkern, die auf kleinzelligen Waben gehalten wurden

#2696

Beitrag von bee »

Lebensdauer der Bienen in Völkern, die auf kleinzelligen Waben gehalten wurden
Zusammenfassung:
Zwischen 2011 und 2013,  verglichen wir die Lebensdauer der Bienen, in Laborkäfigtests, die in Völkern aufgezogen wurden, die auf kleinzelligen Waben gehalten wurden (Zellengröße von 4,93 mm), die entweder behandelt oder unbehandelt waren gegen die Varroatose, sowie die Lebensdauer der Bienen in Völkern auf Standardgröße der Zellen (Zellengröße von 5,56 mm), beide behandelt und unbehandelt gegen die Varroatose.
Die Haltung von Bienenvölkern auf kleinzelligen Waben, kombiniert mit dem Mangel an starkem parasitären Druck von V. destructor, verlängert die Lebensdauer dieser Bienen, im Vergleich zu den Bienen aus Waben mit Standardzellengröße. Die Haltung von Bienenvölkern auf kleinzelligen Waben erhöht die Langlebigkeit dieser Bienen, die darauf gezogen wurden und stark von den Parasiten befallen waren.

Intensiver Befall durch Varroa destructor Milben verkürzte die Lebensdauer der Bienen, und zwar unabhängig von der Zellengröße der Waben. Das wird  durch den signifikanten Verbindungszusammenhang bestätigt, der zwischen den Parametern des Ausmaßes der Verseuchung und der Lebensdauer der Bienen besteht.  Währenddessen die besondere Wechselwirkung zwischen der Arbeiterbienenlebensdauer und dem Ausmaß des Befalls abhängig war von der Zellgröße (klein / Standard).
Daher beeinflußt die Zellengröße der Waben die Biologie, sowohl des Parasiten als auch des Wirtes, sowie wie die Beziehung zwischen ihnen.Daher scheint eine Analyse biologischer Verbindungen zwischen A. mellifera Völkern und Varroa destructor, im Zusammenhang mit verschiedenen Zellengrößen der Waben, eine vielversprechende Richtung für die Forschung zu sein.
 mehr lesen:
http://resistantbees.es/?p=3641


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Ausräumen von Varroen

#2695

Beitrag von bee »

Hier ist nun die Haupttrachtzeit vorbei obwohl sie heuer praktisch nicht existierte an den meisten Bienenständen wegen der extremen Trockenheit und deshalb Blütenmangel und die Bienen haben wieder Zeit die Varroen auszuräumen.
Dieser Stock hat wenig Drohnenbrut angelegt und deshalb sind nun Varroen in der Bienenbrut. Auf den Bienen konnte ich keine Varroen bemerken und von Aggressivität (kann ein Zeichen von Varroaproblemen sein, oft in Verbindung mit viel hygienischem Verhalten) war nichts zu spüren. Sie haben die Situation unter Kontrolle.
bh_20.JPG


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Carnicas und kleine Zellen

#2694

Beitrag von bee »

und daß keiner mehr sagt daß die Carnicas nicht gut die kleinen Zellen bauen können.
Sie können es, wenn der Imker mit ihnen umgehen kann
:kitzeln:
viewtopic.php?p=1288#p1288
und das war auch ein Schwarm mit einer Carnica Königin
:shakehand:

Bild


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Trick zum guten ausbauen der kleinen Zellen

#2693

Beitrag von bee »

da hat mir gerade unser Kollege Happy eine geniale Idee mitgeteilt, damit die Bienen einwandfrei die kleinzelligen Mittelwände ausbauen.

Dee betont ja immer wieder, daß vor allem Schwärme die kleinen Zellen besser ausbauen:
viewtopic.php?p=15375#p15375

Nun hat Happy einfach seine Miniplus, die Probleme beim ausbauen der kleinen Zellen hatten, schwärmen lassen, hat das so eingerichtet, daß er die Schwärme fangen konnte und siehe da, die meisten dieser  Schwärme bauten nun gut die kleinen Zellen aus. Die MiniPlus waren auf 4 bis 5 Zargen.

:aplauso:


bee hat geschrieben: man sollte unbedingt darauf achten, daß die kleinzelligen Mittelwände gut ausgebaut werden. Das ist gar nicht so schwierig.
:wink:

4,85mm Mittelwände perfekt ausgebaut:

Bild


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wissenschaftliche Forschung ergibt: eine kleinere Zellgröße kann sich auf den Fortpflanzungserfolg von Varroen auswirken

#2692

Beitrag von bee »

Zellgröße und Varroabefall in anfälligen und natürlich überlebenden Bienenvölkern (Apis mellifera) 
Die Daten zeigen, dass der Milbenreproduktionserfolg in kleineren Zellen in anfälligen Kolonien (höhere Nicht-Reproduktionsraten, verzögerte Reproduktion und fehlende männliche Milben) signifikant verringert war, nicht aber in den Überlebensvölkern. Die Ergebnisse stützen die Behauptung, dass eine kleinere Zellgröße einen Einfluss auf den Fortpflanzungserfolg von Varroa destructor haben kann. Aber dies scheint jedoch nicht in Verbindung zu stehen mit der natürlichen Selektion der Überlebensmechanismen der Varroen.
Die in der Studie verwendeten Bienenvölker sind von Terje Reinertsen aus Norwegen.
Seine Bienenvölker haben die Zellgröße von 4,9mm seit vielen Jahren.
Vor 20 Jahren ist die Varroamilbe bei Terje erschienen, aber er hat seine Völker nie behandelt. Zu Beginn hatte er grosse Ausfälle, aber seit dem Jahr 2000 hat er seine Bienen auf kleinem Zellmaß und danach baute er auf 400 kleinzellige Völker aus, alles ohne jegliche Behandlungen. Er arbeitete eng mit Hans-Otto Johnsen zusammen. Seine Völker sind Buckfast Bienen mit sichtlichem Elgoneinschlag.
Die Grafik zeigt den Zusammenhang zwischen der Zellgröße und der durchschnittlichen Anzahl lebensfähiger weiblicher Varroa-Destruktor-Milben-Nachkommen:

 
Hier die wissenschaftliche Studie:
Cell size and Varroa destructor mite infestations in susceptible and naturally surviving honeybee (Apis mellifera) colonies
https://link.springer.com/article/10.1007/s13592-018-0610-2
The data show that mite reproductive success was significantly reduced in smaller cells in susceptible colonies (higher rates of non-reproduction, delayed reproduction, and male absence), but not in the surviving colonies. The results support the claim that smaller cell size can have an impact on V. destructor reproductive success, but this seems not to work in tandem with mite-surviving mechanisms favored by natural selection.
  • Melissa A. Y. OddieBild
  • Peter Neumann
  • Bjørn Dahle
Open Access
Original article
First Online: 02 January 2019
Abstract
The ectoparasitic mite Varroa destructor is a key threat for European honeybee subspecies (Apis mellifera) globally. However, some A. mellifera populations are known to survive mite infestations by means of natural selection (naturally surviving), likely due to reduced mite reproductive success. The effect of small brood cell size on mite reproductive success has not been investigated in these surviving populations and we have little knowledge of its relationship with mite-surviving traits. Here we tested the impact of smaller worker brood cell size on mite reproductive success in susceptible and naturally surviving colonies in Norway. The data show that mite reproductive success was significantly reduced in smaller cells in susceptible colonies (higher rates of non-reproduction, delayed reproduction, and male absence), but not in the surviving colonies. The results support the claim that smaller cell size can have an impact on V. destructor reproductive success, but this seems not to work in tandem with mite-surviving mechanisms favored by natural selection.

weiter lesen:
http://resistantbees.es/?p=3310


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Re: Diskussionsforum für alle

#2691

Beitrag von bee »

hallo Hans,
Hans Aichinger hat geschrieben: Danke Stephan für diesen umfassenden Beitrag!
Ich wollte dir nur einmal sagen, dass ich von meinen 16 Völkern im Herbst 15 ins Frühjahr gebracht habe. Sie stehen sehr schön stark da. Es ist eine Freude für mich. Habe viel im Forum von dir und aus meinen Fehlern gelernt. 
Viele Grüße
Hans
das ist sehr schön zu hören
:aplauso:


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Hans Aichinger
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Re: Diskussionsforum für alle

#2690

Beitrag von Hans Aichinger »

Danke Stephan für diesen umfassenden Beitrag!
Ich wollte dir nur einmal sagen, dass ich von meinen 16 Völkern im Herbst 15 ins Frühjahr gebracht habe. Sie stehen sehr schön stark da. Es ist eine Freude für mich. Habe viel im Forum von dir und aus meinen Fehlern gelernt. 
Viele Grüße
Hans



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Widerlegung der wissenschaftlichen Studien über die Uneffektifität der kleinen Zellen

#2689

Beitrag von bee »

Wissenschaftliche Studien über die Wirkung von kleinen Zellen auf die Vermehrung von Varroamilben wurden fast alle mit falschen Voraussetzungen vollzogen.
Endlich können wir beweisen dass nahezu all diese Studien falsche Ansätze hatten und unkorrekt durchgeführt wurden. Erik Österlund hat sich die Mühe gemacht dies genauestens auszuarbeiten.
Hier ist Eriks Studie einzusehen.
In den 90er Jahren, nachdem Ed und Dee Lusby herausgefunden hatten, dass die Zellengröße vor mehr als 100 Jahren künstlich vergrößert wurde, wurden die ersten wissenschaftlichen Studien dazu erstellt. Eine dieser Arbeiten (Message&Goncalves in Brasilien) zeigte dass die Zellgröße sehr wohl Einfluss hat auf die Vermehrung der Varroen. Dies wurde später bestätigt durch die Untersuchungen von Piccirillo&De Jong.
In den folgenden Jahren wurden dann weitere wissenschftliche Test unternommen, jedoch mit absoult anderen Ansätzen als die ersten. Letztere nahmen keine Rücksicht auf die speziellen Erfordernisse solcher Tests. Natürlich kamen all diese zum Schluss dass die Zellgröße keinen Einfluss auf die Vermehrung der Varroamilben haben.
Immer bekommen wir diese „wissenschftlichen Studien“ vorgesetzt und es wird behauptet dass unser Ansatz falsch ist. Doch ich muss dazu fügen dass es hier ausschließlich um die Vermehrung der Varroamilben in verschiedenen Zellgrößen geht. In Wirklichkeit hat aber die Zellgröße vor allem einen indirekten Effekt auf die Abwehrmöglichkeit durch die Bienen. Durch die kleinen Zellen und den geringeren Wabenabstand haben wir ein dichteres Brutnest, die Brutdauer wird um 24h verkürzt, die für die Brutpflege benötigten Bienen sind geringer, dadurch verausgeben sich die Bienen weniger und haben eine längere Lebenserwartung. Durch mehr Bienen für dieselbe Arbeit wird vor allem das hygienische Verhalten stimuliert.
 
Warum kamen die wissenschaftlichen Untersuchungen über den Einfluß der kleinen Zellen auf die Varroamilben zu negativen Ergebnissen? (Erik Österlund)
  • Es gibt zwei frühe Untersuchungen, die den Einfluss der kleinen Zellen auf die Varroamilben studierten. Beide wurden in Brasilien unter Bedigungen unternommen, die sich von denen, die in Europa, USA und Neuseeland  gemacht wurden, unterscheiden. Die ersten zeigten einen bedeutsamen Vorteil der kleinen Zellen.
    .
  • Die späteren Tests konnten die Ergebnisse der ersten wissenschaftlichen Studien aus Brasilien nicht bestätigen.
    .
  • Da diese späteren Tests nicht die ersten beiden bestätigten, wäre es wohl die normale Reaktion gewesen, herauszufinden, was die ersten beiden Studien gemein hatten und wo die Unterschiede zwischen den positiven und den negativen bestanden. Ich konnte aber nichts desgleichen finden. Warum aber nicht? Es ist ein gängige wissenschaftliche Gewohnheit derat vorzugehen. Ich will nun genau dies hier versuchen.
  • Unterschiede zwischen den ersten Versuchen in Brasilien und den später ausgeführten
  • Die Versuche wurden in Südamerika gemacht
  • Die verwendeten Bienen waren afrikanisierte Bienen
  • Die Bienen der ersten Versuche waren Varroaresistent
  • Die Bienen der erstenVersuche lebten üblicherweise auf kleinen Zellen (SC)
  • Keine oder nur wenige großzellige Bienen (LC) waren in der Nachbarschaft
  • Die Bienen wurden nie oder nur wenig mit Chemikalien behandelt.
  • Das Wachs der Bienenwaben war frei von chemischen Rückständen
  • Epigenetische Unterschiede durch die erwähnten Unterschiede der Umgebung
  • zusätzliche Unterschiede zu den 8 oben aufgeführten
  • Verhinderung von Verflug und Räuberei
  • Wachs frei von chemischen Rückständen
  • Was wurde gefüttert wenn gefüttert wurde
  • Überlebensfähigkeit
    In den meisten Studien über Varroaresistenz, auch in denen wo es um Zellgrößen ging, wurde das Augenmerk auf Reproduktionsrate und Bevölkerungszuwachs der Varroamilben gelegt. Das was für einen praktischen Imker zählt sind aber das Überleben der Bienenvölker und gute Honigproduktion. Auf jeden Fall ist eine der wichtigsten Eigenschaften zur Bekämpfung der Milbe das sogenannte  VSH (Varroa Sensitive Hygiene) (Ref 13,14), das Aufspühren von Milben in der verdeckelten Brut, vor allem solche mit Nachwuchs, das Öffnen dieser Zellen, das oft gefolgt wird vom Ausräumen der infizierten Bienenpuppe. Dieses wichtige Merkmal ist nichts neues. Auch wenn die Vermehrungsrate der Varroen langsam ist, werden sie anwachsen, nur etwas langsamer. Schlussendlich wird die Milbenpopulation für die Bienen zu hoch sein und sie müssen aktiv etwas tun um zu überleben, indem sie sie direkt bekämpfen. Und sie müssen bereits beginnen, wenn der Milbenpopulation noch gering ist.
  • Test von Hans-Otto Johnsen nach ein paar Saisonen. Er wurde mit Bienen durchgeführt, die nicht auf Varroaresistenz ausgewählt wurden. Siehe seinen online Artikel (Ref 20).Testergebnis: kleinzellige Bienen bringen mehr Honig – die Varroapopulation ist in kleinzelligen Stöcken deutlich geringer.
  • In den 60er Jahren testete der Besitzer eines der größten Imkerzubehörgeschäfte Schwedens,  Evert Svensson, der ebenfalls Profiimker ist, größere Zellen als seine bis dahin verwendeten 5.1-5.2 mm. Er verwendete die größeren Zellen in ungefähr 50 Bienenstöcken, an einem Bienenstand über einige Jahre hinweg. Seine Schlussfolgerung war, dass größere Zellen weniger Geld in der Tasche gaben.
hier die gesamte Studie von Erik Österlund:
Analysis of small test designs


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Beweise daß die Zellenmaße der Bienen künstlich vergrößert wurden

#2688

Beitrag von bee »

-> weitere Beweise für die künstliche Vergrößerung der Bienenzellen
Die Zellenmaße im Bienenstock wurden durch die Imker schon vor über hundert Jahren künstlich vergrößert.
Die heutigen Problematiken der Bienen und vor allem das Varroaproblem gründen sich auf diesen vergrößerten Zellen, die nun seit über 100 Jahren beibehalten wurden. Und keiner weiß warum.
Viele Imker bezweifeln überhaupt heutzutage daß die Zellen vergrößert wurden und daß sie früher sehr viel kleiner waren. Hier ist ein Beweis für die Bewegung „Größer ist Besser“, die von Professor Baudoux 1893 in Belgien eingeleitet wurde.
Im Jahre 1965 hielt Constantin Antonescu auf dem Jubiläumskongress der Apimondia in Bukarest einen Vortrag:
Erfolg der Anwendung von Waben mit vergrößerten Zellen unter den Bedingungen der sozialistischen Republik Rumänien
Er schreibt:
Die „große Zelle“ war und ist der Gegenstand des Interesses vieler Imker und Wissenschaftler zahlreicher Länder………
auf die Bilder klicken um sie größer zu sehen:
Auszug aus dem Buch „der XX. Internationale Jubiläumskongress der Bienenzüchter“, Herausgeber Dipl Ing Dimitrie Georgescu, verantwortlicher schriftführer des Organsationskomitees der Apimondia 1965.

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